Übler Betrug: Frau täuscht Krebs vor, um 50.000 Euro zu kassieren
Übler Betrug: Frau täuscht Krebs vor, um 50.000 Euro zu kassieren
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Übler Betrug: Frau täuscht Krebs vor, um 50.000 Euro zu kassieren

Nicole Elkabbass ist 42 Jahre und wegen Betrugs angeklagt. Um 50.000 Euro aus privaten Hilfsgeldern zu kassieren und sich ein nettes Leben zu machen, hat sie vorgegeben, Krebs zu haben.

Nicole Elkabbas, ist Mutter, 42 Jahre und eine Betrügerin. Wie das Magazin The Sun berichtet, hat die Frau aus Broadstairs, in Kent, vorgegeben, Eierstockkrebs zu haben, um über eine Crowdfunding-Aktion an Geld zu kommen.

Übler Trick mit Crowdfunding

Sie erstellt sich einen Account auf der Seite GoFundMe und startet eine Fundraising-Aktion. In ihrer Nachricht erklärt, sie, dass sie Geld braucht, um ihre Krebstherapie zu bezahlen. Dazu postet sie ein Foto von sich, wie sie leidend im Krankenhausbett liegt.

Allerdings findet das Gericht schnell heraus, dass dieses Foto bereits vor mehreren Jahren entstanden ist, als ihr die Gallenblase entfernt wurde und damit nichts mit der angeblichen Krebserkrankung zu tun hat...

Ergaunertes Geld über Crowdfunding  Joos Mind@Getty Images

Gynäkologe soll Krebs bestätigt haben

Zusätzlich legt sie einen Attest des Gynäkologe Nicholas Humphrey Morris vor, der die Krebserkrankung bestätigt. Der Arzt leugnet jedoch, die Frau überhaupt zu kennen:

Sie war nie meine Patienten und ich habe sie noch nie im Krankenhaus oder einer der Kliniken behandelt, in denen ich arbeite.

Geld für Fußballtickets statt Krebstherapie

Staatsanwalt Ben Irwin vom Canterbury Crown Court berichtet gegenüber der Sun von dieser wahnsinnigen Geschichte:

Sie hat dieses Geld nicht für die Krebstherapie verwendet. Sie hat das Geld für unterschiedliche Dinge ausgegeben, vieles davon ging für Spiele, Reisen und Tickets für Tottenham Hotspur drauf.

Mit dem Geld ermöglicht sich Elkabbass wunderschöne Reisen rund um die Welt, Essen in Luxusrestaurants und Abende in Casinos.

Der Prozess läuft

Als die anonymen Spender erfahren, dass die Geschichte von Nicole Elkabbass gelogen war, sind sie zutiefst enttäuscht. Manche von ihnen haben mehr als 5.000 Euro gespendet.

Momentan steht die Angelegenheit vor Gericht und Elkabbass beteuert nach wie vor ihre Unschuld. Mehr Informationen findet ihr in unserem Video zu diesem Artikel.

Von Maximilian Vogel

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