VLA2001 und NVX-CoV2373: Erster Totimpfstoff bald für den europäischen Markt zugelassen

Es gibt zwei vielversprechende Totimpfstoff-Kandidaten, die in der EU bald auf dem Markt sein könnten. Wir verraten euch, was es über die Vakzine VLA2001 und NVX-CoV2373 zu wissen gibt.

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Ende des Jahres oder Anfang des nächsten Jahres könnte es so weit sein: Das Warten auf den Totimpfstoff könnte endlich ein Ende haben. Erste Studienergebnisse zum Totimpfstoff Valneva klangen vielversprechend, jetzt könnte er bald auf den Markt kommen.

US-Variante hat die Nase vorn

Allerdings wird in der EU wohl der Impfstoff der US-Firma Novavax (NVX-CoV2373) das Renen machen, wie msn.com berichtet. Für diesen Totimpfstoff läuft schon seit Anfang Februar ein beschleunigtes Prüfverfahren bei der europäischen Arzneimittelagentur (EMA). Die Marktzulassung ist bereits beantragt und könnte noch in diesem Jahr genehmigt werden.

Das VLA2001-Vakzin des französisch-österreichischen Unternehmens Valneva braucht wohl noch etwas länger. Denn der Impfstoff muss erst noch bei der EMA beantragt werden und von der Behörde zugelassen werden. Mit VLA2001 ist also frühestens im Frühjahr 2022 zu rechnen.

Abnahmeverträge

Trotzdem gibt es zwischen Europäischer Kommission und Hersteller bereits einen Abnahmevertrag von bis zu 60 Millionen Impfdosen. Auch mit der US-Firma Novavax gibt es eine Vereinbarung. Insgesamt 200 Millionen Dosen will die Europäische Kommission von Novavax kaufen.

Während es sich bei Valneva um einen klassischen Ganzvirus-Totimpfstoff handelt, ist Novavax kein klassischer Totimpfstoff. Er wurde auf Proteinbasis entwickelt und der Impfstoff beinhaltet Teile des Spikeproteins von Sars-CoV-2.

Im Video erklären wir euch den Unterschied zwischen Totimpfstoffen und mRNA- und Vektorimpfstoffen.

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