Von wegen Eitelkeit: Wer in den Spiegel schaut, tut sich etwas Gutes

Von wegen Eitelkeit: Wer in den Spiegel schaut, tut sich etwas Gutes

„Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?“ Ist es nur Eitelkeit, die uns in den Spiegel schauen lässt oder steckt mehr dahinter? Eine wissenschaftliche Studie hat sich mit dem Thema beschäftigt und kam zu einem interessanten Schluss.

Wissenschaftler der amerikanischen Columbia University haben jetzt herausgefunden, dass wir uns und unserem Gesundheitszustand etwas Gutes tun, wenn wir in den Spiegel schauen.

Nach Meinung der Wissenschaftler hat das tägliche Betrachten unseres Spiegelbilds eine positive Auswirkung auf unser Gemüt und unsere Psyche. Um ihre Theorie zu untermauern haben die Wissenschaftler mit zwei Gruppen von Testpersonen gearbeitet, eine Gruppe mit Spiegel und eine Gruppe ohne Spiegel.

Ein eindeutiges Resultat!

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Am Ende der mehrtägigen Testphase zeigt sich die Personengruppe ohne Spiegel deutlich unsozialer als die Personengruppe mit Spiegel. Sich im Spiegel zu betrachten hat also etwas mit Sozialisierung zu tun. Kinder, die von klein an mit ihrem Spiegelbild konfrontiert sind, lernen schneller als andere, sich als Individuum zu erkennen und mit ihrem Umfeld zu interagieren.

Es ist also nicht nur eine Frage der Eitelkeit, sich im Spiegel zu betrachten, sondern hat eindeutig Auswirkungen auf unsere mentale und emotionale Gesundheit sowie unser Gemüt.

• Sophie Kausch
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