Warnung vor der Pest: Bereits in 7 amerikanischen Countys

Die Pest wird auch "der schwarze Tod" genannt und gilt als fast ausgerottet. Jährlich infizieren sich nur ein paar Menschen mit der Krankheit, unter anderem im nördlichen New Mexico und im südlichen Colorado

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Auf europäischem Boden spielt die Pest heutzutage keine Rolle mehr. Dafür treten auf anderen Kontinenten jährlich noch immer vereinzelte Fälle des "schwarzen Tods" auf.

Die Pest

Menschen stecken sich traditionell über den Biss eines infizierten Flohs oder durch direkten Kontakt mit infizierten Tieren an. Anfangs ist die Pest oft schwer zu erkennen.

Denn die Symptome ähneln oft anderen Krankheiten wie der Grippe oder auch dem Coronavirus. Die Infizierten können Husten, Fieber und geschwollene Lymphknoten entwickeln.

Wenn sie Pest frühzeitig erkannt wird, kann sie ziemlich gut behandelt werden. Bleibt die Behandlung aus, kann sie allerdings im schlimmsten Falle zum Tod führen.

Sieben Countys sind betroffen

In Amerika infizieren sich - hauptsächlich in New Mexico und Colorado - durchschnittlich sieben Menschen im Jahr. Jeden Sommer kehrt die Pest nach Colorado zurück.

In diesem Jahr melden bereits die Bezirke San Miguel County, El Paso County, Boulder County, Huerfano County, Adams County und La Plate County Fälle von Pest.

Verschwinden von Präriehunden als Indikator

Nachdem mehrere Einwohner:innen von Colorado vom Verschwinden von lokalen Präriehunden berichten, beginnen die Gesundheitsbehörden mit dem Sammeln und Testen von Flöhen.

Davon berichtet die Colorado Sun. Diese Nagetiere sind besonders anfällig für die Pest, erklärt das Colorado Department of Public Health & Environment.

Wenn eine ihrer Populationen im Sommer verschwindet, sehen die Gesundheitsbehörden von Colorado dies immer als ein Warnsigna dafür, dass die Pest möglicherweise zurückgekehrt ist. Die Tiere solle man nicht töten, da das Risiko einer Übertragung der Krankheit zu hoch sei.

Mädchen an Pest gestorben

Obwohl sie nicht annähernd so tödlich ist wie im Mittelalter - damals starben schätzungsweise 50 Millionen Menschen an ihr - kann die Krankheit auch in der heutigen Zeit noch tödlich sein.

Ein 10-jähriges Mädchen musste dieses Jahr bereits ihr Leben lassen. Sie soll Schweine gezüchtet haben, doch ob die Krankheit wirklich von den Tieren auf das Mädchen übergesprungen ist, ist noch nicht bewiesen.