Weil sie sich die Haare färbt, stirbt sie fast

Weil sie sich die Haare färbt, stirbt sie fast

Wie viele Frauen und Mädchen will sich Estelle ihre Haare färben und geht in Supermarkt, um sich Färbemittel zu kaufen. Zu Hause angekommen, beginnt sie mit dem Färben, als ihr plötzlich ganz anders wird...

Viele Frauen greifen regelmäßig zur Färbetube, sei es, um graue Haare zu überdecken, oder um den neusten Haartrend mitzumachen. Viele wollen einfach mal ein Relooking und eine Frisur im neuen Glanz. Dabei ist uns nicht bewusst, wie gefährlich das Färben der Haare sein kann. 

Estelle entgeht knapp dem Tod

Nur knapp entgeht die französische Studentin einem traurigen Schicksal. Aufgrund einer in ihrem Haarfärbemittel enthaltenen Substanz, auf die sie allergisch reagiert, schwillt sie auf einmal an, bekommt Atemnot und muss in die Notaufnahme. Dabei ist die Substanz, die bei Estelle die Reaktion verursacht bereits für ihre Gefährlichkeit bekannt: Es handelt sich um das Färbemittel PPD (P-Phenylendiamin), das in vielen kosmetischen Produkten gar nicht mehr oder nur in geringer Konzentration verwendet werden darf. Trotzdem ist PPD in zahlreichen Färbemitteln bekannter Marken noch enthalten, denn es fixiert braune Farbe.

Ein fast verhängnisvoller Allergieschock

Dabei hat Estelle alles richtig gemacht: Die Studentin macht sogar den empfohlenen Allergietest und trägt zunächst nur eine kleine Menge des Mittels auf. Doch leider wartet nicht lange genug ab, um eine Reaktion an der Teststelle zu haben. So beginnt sie und färbt sich die Haare… Die Reaktion auf die Substanz macht sich erst am nächsten Tag bemerkbar, doch dafür dann um so heftiger. Die junge Frau ist völlig entstellt. Ihr Gesicht schwillt innerhalb weniger Stunden an. Und das für mehrere Tage! 

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„Ich hatte einen Kopf wie eine Glühbirne“, vertraut sie der französischen Tageszeitung Le Parisien an. Der Durchmesser ihres Kopfes ist von 56 cm auf 63 cm angestiegen. Auf dem Weg zur Notaufnahme bekommt sie Herzrasen, ihre Zunge schwillt an, sie kann kaum noch atmen. Erst als sie auf der Notaufnahme eine Infusion gegen den allergischen Schock bekommt, lassen diese Reaktionen langsam nach und sie beginnt abzuschwellen.

Estelle hat aus dieser traurigen Erfahrung gelernt und will jetzt andere mit ihrer Geschichte warnen: „Ich wäre fast gestorben. Ich will nicht, dass es anderen auch so geht.“

Man sagt ja immer, wer schön sein will, muss leiden - aber wer will schon für gefärbtes Haar sterben? 

Zoe Klaus
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