Weiter verbreitet denn je: Das "Madame Bovary"-Syndrom macht uns zu schaffen!
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Weiter verbreitet denn je: Das "Madame Bovary"-Syndrom macht uns zu schaffen!

Von der Redaktion

Von „Madame Bovary“ habt ihr sicherlich schon einmal gehört – der Roman des französischen Schriftstellers Gustave Flaubert gehört zu den wichtigsten literarischen Werken. Aber kennt ihr auch das „Madame Bovary“-Syndrom? Und seid auch ihr vielleicht sogar davon betroffen?

Du bist immer unzufrieden und nichts erfüllt dich so richtig? Vielleicht leidest du unter dem „Madame Bovary“-Syndrom, auch Bovarismus genannt, nach der Heldin aus Gustave Flauberts gleichnamigen Roman. Das Syndrom beschreibt ein Gefühl der chronischen Unzufriedenheit – obwohl im Leben eigentlich alles glatt läuft und man eigentlich alles hat, was man begehrt. Man trauert der Vergangenheit hinterher – die Zukunft macht einem Angst. Bereits 1902 wurde das Syndrom zum ersten Mal beschrieben, damals noch im französischen Wörterbuch definiert als: „Das Verhalten einer Frau, die durch ihre Unzufriedenheit zu Träumereien angeregt wird, um die Realität zu kompensieren.“

Einen Schlussstrich unter die Vergangenheit ziehen

Neben dem Gefühl der Unzufriedenheit charakterisiert sich der Bovarismus dadurch, dass man sein Leben nicht selber in die Hand nimmt und ausnutzt, sondern immer das Leben anderer beneidet. Das ist heutzutage mit der steigenden Verbreitung der sozialen Netzwerke immer häufiger der Fall. Wer kennt nicht jemanden, zu dem die Symptome des Bovarismus ziemlich gut passen? Wenn ihr demjenigen helfen wollt, könnt ihr ihm folgende Tipps geben: Aktiv werden, um das Aufkommen der Unzufriedenheit zu vermeiden, sich selber Herausforderungen stellen und Vergangenes abhaken.

Die Zeitschrift Cosmopolitan empfiehlt es, sich folgende Fragen zu stellen, wenn man sich vom „Madame Bovary“-Syndrom betroffen fühlten sollte: „Bin ich in meinem Liebesleben voll aufgeblüht?Was könnte ich in meinem Leben ändern, um glücklicher zu sein? Wie kann ich meine Liebsten stärker unterstützen und mehr für sie da sein?“ Jetzt seid ihr dran!


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