Fernsehen macht dick: Abendliches TV-Ritual vieler Frauen führt bei ihnen zu Übergewicht

Fernsehen macht dick: Abendliches TV-Ritual vieler Frauen führt bei ihnen zu Übergewicht

Beim Fernsehen machen es sich viele Leute gerne gemütlich. Zum Popcorn oder zur Chipstüte während eines Films zu greifen, ist ein Grund, weshalb die Mattscheibe bei vielen zu Übergewicht führt. Es gibt aber noch einen anderen Grund, weshalb die Schwimmringe v.a. bei Frauen vorm Fernseher immer mehr werden. Mit Essen hat das nur zweitrangig etwas zu tun.

Unsere innere Uhr gibt uns unseren Schlafrhythmus vor. Sie bestimmt darüber, wann wir müde werden und wann wir aufstehen. Eine Angewohnheit, der viele Frauen beim Fernsehen nachgehen, bringt diese allerdings durcheinander. Die Folgen für den Körper und das Gewicht lassen dann nicht lange auf sich warten.

Fünf Kilo mehr durchs Fernsehen

Frauen, die bei Serien oder ihrem Lieblingsfilm einschlafen und das Gerät weiter flimmern lassen, riskieren, ihre innere Uhr durcheinanderzubringen. Laut einer Studie nehmen Frauen, die entweder den Fernseher oder das Licht im Wohnzimmer beim Schlafen anlassen, bis zu fünf Kilo innerhalb von fünf Jahren zu.

Das Licht bringt die Hormone durcheinander

An der Studie nahmen laut Daily Mail Frauen im Alter zwischen 35 und 75 teil. Hormone, die das Hungergefühl steuern, kommen wegen des Lichts aus dem Gleichgewicht. Lichtquellen verschieben unsere innere Uhr. Das wiederum kann dazu führen, dass das Risiko, am metabolischen Syndrom zu erkranken, höher ist.

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Das metabolische Syndrom ist keine konkrete Krankheit, sondern eher ein Sammelbegriff. Menschen, die darunter leiden, haben laut Internisten im Netz oft Bluthochdruck, einen gestörten Fettstoffwechsel sowie starkes Übergewicht. Dadurch steigt wiederum das Risiko für Herz- Kreislauferkrankungen.

Wer etwas dagegen tun möchte, sollte sich an den Rat von Dr. Michelle Miller halten: "Die Schlafumgebung sollte so dunkel wie möglich gehalten werden." Des Weiteren solltet ihr jegliche elektronischen Geräte aus dem Schlafzimmer verbannen. Dann muss die Welt auch nicht mehr fürchten, dass 2030 ganz Schluß mit Sex in deutschen Schlafzimmern ist. Übrigens gilt die Empfehlung auch für Handys: Diese haben aus gesundheitlichen Gründen weder im noch neben dem Bett etwas zu suchen.

Simone Haug
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