Zuchtbedingungen bei Kaninchen: Wenn du das siehst, vergeht dir der Appetit

Zuchtbedingungen bei Kaninchen: Wenn du das siehst, vergeht dir der Appetit

Ihr esst gerne Kaninchen? Dann könnte das Video euch den Appetit verderben.

Der Verband L214 veröffentlicht vor Kurzem ein alarmierendes Video zu den Zuchtbedingungen von Kaninchen in Frankreich. Die Bilder sind mehr als erschreckend.

Auf dem Bauernhof Neuil-les-Aubiers können wir die bedauernswerten Bedingungen beobachten, unter denen Kaninchen, die für den Massenkonsum bestimmt sind, leben.

Inakzeptable Zuchtbedingungen

Im Video sehen wir, dass die Kaninchen in einem sehr kleinen Käfig eingesperrt sind, in denen sie natürlich nicht ganz alleine eingepfercht sind. Sie zertrampeln sich gegenseitig und bleiben mit ihren Beinen in den Löchern im Käfig stecken. Einige von ihnen sterben im Käfig, inmitten anderer Tiere. Mit anderen Worten: Es handelt sich hier um Kaninchen, die nie das Tageslicht zu Gesicht bekommen und wenig Platz zum Wachsen haben. Infolgedessen sterben 22 % der Kaninchen noch vor dem Schlachten.

Antibiotika

Des Weitern erhalten die Kaninchen großzügig Antibiotika. Um die Zahl der Todesfälle einzudämmen und damit die Kaninchenzucht wirtschaftlich zu machen, ist es besser, Kaninchen große Mengen an Medikamenten zu verabreichen, als die landwirtschaftlichen Bedingungen etwas angenehmer zu gestalten. Egal ob Antibiotika, Antiparasitika oder Impfstoffe: Den Tieren wird alles mögliche gegeben.

Diese Bilder stammen von einem einzigen Betrieb, sind aber immer noch sehr repräsentativ für andere französische Betriebe.

Der Verband L214 bestätigt, dass sich die Franzosen zunehmend einer vegetarischen Ernährung zuwenden, aber dass der Kaninchenkonsum immer noch ein aktuelles Thema ist, da 2017 nicht weniger als 30 Millionen Kaninchen zum Verzehr getötet wurden.

Wann wird es endlich verantwortungsvolle und respektvolle Zuchtbedingungen für Tiere geben? Wenn du aktiv gegen Tierquälerei vorgehen möchtest, sagen wir dir, was du tun kannst.

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Wir hoffen jedenfalls, es wird noch mehr Kampagnen geben, die auf das Schicksal von Tieren aufmerksam machen!

Simone Haug
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