Hautcreme – woran erkenne ich, was meiner Haut guttut?

Hautcreme – woran erkenne ich, was meiner Haut guttut?

Die Haut übernimmt als Körperteil und Organ enorm wichtige Funktionen. So steht die Haut am meisten von allen Organen in Kontakt mit der Außenwelt und wird zusätzlich von deinem Körperinneren beeinflusst. Hautcremes mit einer ganzen Bandbreite an Inhaltsstoffen können dich bei der Pflege unterstützen. Dennoch ist Vorsicht geboten: Jeder Hauttyp ist unterschiedlich und dementsprechend variieren auch die Pflegeansprüche an die Haut.

Auf dem Markt gibt es eine ganze Bandbreite an Hautcremes, die von Klassikern bis hin zu neuen, vermeintlichen Wundermitteln reichen - besonders Kokosöl ist gerade voll im Trend. Das Ziel der Hautcremes ist dabei stets gleich: Es geht um die perfekte Hautpflege. Dass das nicht ganz einfach ist, hast du wahrscheinlich inzwischen schon bemerkt. Deshalb geben wir dir hier einige Anregungen, damit du in Zukunft genau die Hautcreme findest, die deiner Haut guttut.

Den richtigen Hauttypen erkennen: Das A und O

Beim Hauttyp können verschiedene Aspekte unterschieden werden. Traditionell ist damit eigentlich immer erst einmal die allgemeine Helle oder Dunkelheit der Haut gemeint, die von blonden Haaren, heller Haut mit Sommersprossen bis hin zu dunklen Hauttypen reichen kann. Bekannt ist das besonders im Bereich der Sonnencremes, doch auch bei Hautcremes solltest du darauf achten. Gleichzeitig spielen Aspekte wie der Zustand der Haut eine wichtige Rolle, wenn es um Hautcremes geht. Es gibt fettige Haut und es gibt trockene Haut, für die Hautcremes jeweils mit entsprechenden Lösungen aufwarten. Andere Hautcremes sollen die Haut vor Angreifern wie den freien Radikalen schützen oder gegen unreine Haut helfen.

Die wichtigsten Inhaltsstoffe von Hautcremes

Damit die vielfältigen Ziele von Hautcremes individuell erreicht werden können, greifen die Cremes auf bestimmte Inhaltsstoffe zurück. Wenig überraschend steht bei den meisten Produkten ganz oben auf der Liste der Inhaltsstoff „Wasser“. Immerhin ist es ein wichtiger Baustein der Haut und des gesamten Körpers. Weitere Bestandteile sind bestimmte Öle und Fette wie beispielsweise Mandelöl, Vaseline oder Paraffin. Gemeinsam mit Liposomen entstehen die wichtigen vitalisierenden Fettfilme auf der Haut, die für den Feuchtigkeitshaushalt von Bedeutung sind.

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Fruchtsäuren können als Faltenhämmer vorkommen, Vitamine helfen ebenfalls bei der Hautpflege. Weitere, beispielsweise antibakterielle Zutaten, können auch vorhanden sein. Die tatsächlichen Inhaltsstoffe variieren von Hautcreme zu Hautcreme, was die Sache zwar komplizierter macht, dir auf der anderen Seite aber auch maßgeschneiderte Lösungen bringt.

Die richtige Pflege mit Hautcremes richtet sich auch nach dem Alter

Ein weiterer Aspekt, der bei der Wahl der Hautcremes beachtet werden sollte, ist dein eigenes Alter. So musst du dir im Teenageralter und bis weit in deine 20er hinein beispielsweise keine Gedanken über Falten machen, bei einer pickelfreien Haut sind auch Mittel gegen Pickel überflüssig. Oft können solche Mittel, die unnötigerweise genommen werden, sogar schädigend sein: Dann kommt es zu Belastungen, die die natürliche Schutzfunktion der Haut einschränken. Besonders im jungen Alter sind daher leichte Feuchtigkeitspflegen mit Hautcremes oft völlig ausreichend und erst mit zunehmendem Alter müssen weitere Hautcremes hinzugezogen werden. Bei Akne hingegen solltest du dir am besten diesen Artikel zu Herzen nehmen.

Spezielle Tagespflegen und eine Abendpflege für die Haut werden im zunehmenden Alter immer wichtiger. Mache dir aber nicht zu viele Sorgen, da die vielen Hautcremes auf dem Markt dir in der Regel eine Lösung bieten – und wenn nicht, bleibt dir immer noch der Gang zum Arzt als Alternative.

Daniel Hasselbond
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