Psychologe analysiert das Sex-Appeal von Helene Fischer

Nach ihrer schweren Erkrankung und den Konzertabsagen, kommt Helene Fischer nicht aus den Negativschlagzeilen heraus. Jetzt sorgt ein Psychologe für blanke Nerven bei ihren Fans!

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Helene Fischer ist die Schlagerkönigin, die von ihren Fans vor allem für ihre Vielseitigkeit gefeiert wird: Immer gibt sie auf der Bühne 100 Prozent, sei es beim Singen, Tanzen, akrobatischen Einlagen oder einfach auch mal als Moderatorin. Eines ist sie dabei aber immer, da sind sich ihre Fans einig: Sexy. Jetzt behauptet ein Psychologe das genaue Gegenteil.

Helene Fischer „asexuell“

Der Psychologe Karl Stifter behauptet, dass dies ein bewusst gewähltes Image ist: „Diese Frau sendet asexuelle Sexualreize aus – das entspricht total dem Reinheitsgebot unserer Tage. Sie ist wie ein animiertes Computer-Modell, perfekt bis zur Sterilität, direkt vom Reissbrett.“ Im Gegensatz zu dem Sex-Appeal von anderen Sängerinnen, wie beispielsweise Rihanna, sei der von Helene Fischer bewusst „ungefährlich“ gewählt.

Neo-Prüderie als „das neue sexy“?

Doch Fischer sei mit ihrem Image nicht allein. Auch Sängerinnen wie Taylor Swift bauen auf die sogenannte „ungefährliche Jungfrauen-Erotik“. Durchgestylt und perfekt sind ihre Shows inszeniert - sexy aber wohl nicht. Ist richtig sexy also out? Wenn man einem Spruch glauben will, der gerade in den sozialen Medien umgeht, wohl schon: „Früher gab es Sex, Drugs and Rock 'n' Roll. Heute gibt es Veganismus, Laktoseintoleranz und Helene Fischer.“

Sex-Beraterin widerspricht

Die Sex-Beraterin der Schweizer Zeitung Blick sieht Stifters Aussage als „maßlos übertrieben“ an. Sie sagt: „Helene ist eine attraktive Frau, die gekonnt mit ihrer Anziehungskraft spielt. Die Musikbranche hat ihren Kunden schon immer verschiedenste Stars präsentiert. Es gab immer Künstlerinnen und Künstler mit bewusstem Saubermann-Image. Davon abgesehen ist es ja auch eine Frage des Genres. Schlager und Country arbeiten traditionell weniger mit übersexualisierten Künstlern.“

„Sexy“ ist mal in Mode - und mal nicht

Fux ist jedenfalls ganz sicher, dass man nicht von einer Rückkehr der Prüderie und sexuellen Enthaltsamkeit sprechen kann, wie sie erklärt: „Phasen von Offenheit und Zurückhaltung wechseln sich immer ab. Das ist wie in der Mode. Trotzdem sollte man sich bewusst sein, dass Sexualität heute sehr vielseitig gelebt und gezeigt wird. Ich würde also weder von einer flächendeckenden Prüderie noch von globaler Enthemmtheit sprechen.“

Am Ende ist alles Ansichtssache. Nicht nur schön, sondern auch sexy, liegt eben im Auge des Betrachters...