Dieter Nuhr über Greta und Co.: "Wir sollten ihnen ein Hamsterrad mit Dynamo ins Zimmer stellen"
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Dieter Nuhr über Greta und Co.: "Wir sollten ihnen ein Hamsterrad mit Dynamo ins Zimmer stellen"

Dieter Nuhr über Greta und Co.: "Wir sollten ihnen ein Hamsterrad mit Dynamo ins Zimmer stellen"

Greta Thunberg erhitzt nun schon seit Monaten die Gemüter: Die einen sind begeistert von der jungen Schweden, die die Welt ein bisschen besser machen möchte, andere sehen in ihr ein kleines Mädchen, das für die Zwecke anderer instrumentalisier wird. In der ARD bekommen sie und ihre Anhänger nun die ungeschönte Meinung von Dieter Nur zu hören.

Nachdem sich u.a. schon Joko Winterscheid positiv zur Fridays-for-Future-Bewegung geäußert und Dieter Bohlen Greta Thunberg gezeigt hat, was er von ihr hält, lässt es sich jetzt Dieter Nuhr nicht nehmen, sich in seiner Sendung Nuhr im Ersten zu Greta und den anderen engagierten Kindern zu äußern. Besonders nett fällt das nicht aus.

"Ich bin gespannt, was Greta macht, wenn es kalt wird"

Nachdem er dem Publikum kurz den Skandal rund um Kanadas Premierminister Justin Trudeau in Erinnerung ruft (dieser muss sich den Vorwürfen des Rassismus aussetzen, da er sich vor langer Zeit als Aladin-Figur verkleidet hatte, inklusive Brownface), widmet er sich relativ schnell einem Thema, das in den letzten Wochen immer wieder für Schlagzeilen sorgt: Fridays for Future.

Möchte man darüber reden, kommt man natürlich nur schwer an Greta Thunberg vorbei. Diese wird vor laufenden Kameras, ebenso wie sein eigenes Kind, gnadenlos durch den Kakao gezogen.

Mit Hinblick auf den herannahenden Winter sagt Nuhr eiskalt: "Ich bin gespannt, was Greta macht, wenn es kalt wird. Heizen kann es ja wohl nicht sein." Dann schiebt er noch hinterher: "Ich werde - weil meine Tochter zu den Freitags-Demos geht - im Kinderzimmer nicht mehr heizen."

Zum Ende seines satirischen Beitrags über Greta und Co. treibt er es dann noch einmal richtig auf die Spitze:

Wenn unsere Kinder meinen, wir können diese Welt mit ein bisschen Sonne und Wind antreiben, dann sollten wir Eltern ihnen ein Hamsterrad mit Dynamo ins Kinderzimmer stellen. Da können sie dann ihre Handys aufladen und dann im Kerzenschein Gedichte lesen.

Das gefällt einigen Internetnutzern so gar nicht und so bricht eine Welle der Entrüstung auf Twitter über Nuhr herein. Im Folgenden findet ihr nur zwei Beispiele, die zeigen, dass Nuhrs Humor nicht unbedingt bei allen wirklich gut ankommt.

Ganz unkritisch sollte man vielleicht nicht sein, aber eine engagierte Jugend ist vielleicht trotzdem schöner als Internet-Zombies, die sich im Leben nur fürs Spielen und für Youtube interessieren.

Von Simone Haug
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