Alaskan Malamute kaufen: Charakterbeschreibung, Wesen, Haltung und Eigenschaften

Alaskan Malamute kaufen: Charakterbeschreibung, Wesen, Haltung und Eigenschaften

Hat es dir der Alaskan Malamute mit seinem intelligenten, lächelnden Gesichtsausdruck angetan und würdest du gern mehr über sein Wesen, über Größe und Herkunft, Farbe und Haltung erfahren? Ohmymag verrät dir hier alles, was du über diesen Hund aus dem hohen Norden Alaskas wissen musst, bevor du dir einen anschaffst!

Ursprung und Herkunft des Alaskan Malamute

Der Alaskan Malamute oder „Hund der Mahlemiuten“ stammt, wie sein Name schon sagt, aus dem hohen Norden Alaskas. Er zählt zu den ältesten arktischen Hunderassen und hat seinen eigentlichen Ursprung in Sibirien. Die Vorfahren des Inuitstamms der Mahlemiuten brachten mehrere nordische Hunde von dort über die Beringstraße nach Alaska. Aus ihnen entwickelte sich im Lauf der Jahre neben dem Husky auch der Alaskan Malamute.

Der Alaskan Malamute ist ein sehr kräftiger und robuster Hund. Er wurde als Schlittenhund genutzt und zur Rentierjagd eingesetzt. Von Alaska kam er in die Vereinigten Staaten, wo er als Familienhund beliebt wurde. Nicht umsonst zählt er auch zu den schönsten Hunderassen der Welt.

Charakter und Wesen des Alaskan Malamute

Der Alaskan Malamute ist ein ausgesprochener Naturbursche. Er ist ruhig und gelassen, Menschen gegenüber freundlich und aufgeschlossen, doch bindet sich nicht unbedingt stark an eine Person. Er braucht sein Rudel, in der Form von Hunden oder Menschen. Er ist verspielt, kinderlieb und sanft, aber auch eigenwillig, dominant und willensstark und sollte mit kleineren Kindern nicht allein spazieren gehen.  

Trotz seiner Ruhe und seiner Gelassenheit braucht der Alaskan Malamute viel Freiraum und Bewegung. Er ist gesellig und kommt gut mit anderen Hunden aus, auch wenn er hier und da eine kleine Rauferei nicht ablehnt. Fremden gegenüber ist er nicht besonders misstrauisch. Daher eignet er sich weniger als Wachhund. Doch wenn es darum geht, seine Menschen oder Kinder zu verteidigen, zeigt er sich entschlossen und furchtlos. Er liebt große Spaziergänge und reißt hier und da auch gern einmal aus.

Erziehung und Pflege des Alaskan Malamute

Der Alaskan Malamute muss von klein auf konsequent erzogen werden, da er sehr selbstbewusst und stur sein kann. Er hat ein ausgesprochenes Rudelverhalten und braucht daher eine starke Führung. Herrchen muss für ihn die Führung des Rudels übernehmen und darf nicht schwach werden!

Auch interessant
Welche Lebensmittel verursachen Pickel? Das sind die Übeltäter!

Wird der Alaskan Malamute nicht willensstark geführt - wenn auch liebevoll, geduldig und mit Einfühlungsvermögen - wird er schnell aufmüpfig. Schreien bringt bei ihm gar nichts! Doch er muss begreifen, dass er gehorchen muss, auch wenn er keine Lust dazu hat.

Ganz wichtig ist es, ihn von klein auf zu sozialisieren. Er sollte mit Menschen jeden Alters und auch anderen Tieren Kontakt haben, um zu lernen, mit ihnen umzugehen. Seinen Bewegungsbedürfnissen kommst du am besten mit viel Auslauf, Sport im Freien und Beschäftigung in der Natur nach. Er sollte unbedingt die Möglichkeit haben, am Schlitten oder Wagen zu arbeiten. Lange Spaziergänge in Wald und Flur liebt er über alles.

Preis eines Alaskan Malamute

Der Preis eines Alaskan Malamute liegt, ähnlich wie der des Bobtails, etwa zwischen 600 und 1.000 Euro und variiert je nach Stammbaum, Züchter und Eigenschaften. Damit zählt er jedoch immerhin nicht zu den teuersten Hunderassen der Welt.

Zoe Klaus
Keine Verbindung
Bitte Einstellungen prüfen