Als der Hunger zu viel wurde: Hund Luke trifft grausame Entscheidung

Als der Hunger zu viel wurde: Hund Luke trifft grausame Entscheidung

Es ist ein grausamer Fall von Tierquälerei, der über die US-amerikanischen Medien bekannt wurde. Hund Luke wird von seinen Besitzern angekettet, verwahrlost und halb verhungert hinter dem Haus gehalten. Was der Rüde in seiner Verzweiflung tut, ist schockierend und absolut untragbar.

Tierquälerei hat viele Gesichter: Ob einer Hündin Klebeband um Kopf und Schnauze gewickelt wird oder Kinder einen hilflosen Welpen ins Feuer werfen - die Grausamkeit gegenüber Tieren übersteigt in manchen Fällen den gesunden Menschenverstand und hat harte Strafen zur Folge.

So auch in diesem Fall: Dogge Luke ist derart abgemagert und verzweifelt, dass er sich sein eigenes Hinterbein abbeißt. Mitarbeiter des Tierheims, in dem sich der Hund befindet, sind mehr als fassungslos über die Geschichte, wie das Magazin People berichtet.

Rettung in letzter Minute

Im U.S. Bundesstaat South Carolina finden Polizeibeamte einen Hund im Garten - das Tier ist angekettet, abgemagert und sichtlich verwahrlost. Als sich die Polizisten nähern, erkennen sie das ganze Ausmaß der Tragödie: Die dänische Dogge hat sich vor lauter Hunger seinen rechten Hinterlauf angebissen.

Die Beamten bringen das erschöpfte Tier sofort ins Tierheim und nehmen daraufhin die Besitzer Besitzer Jessica J. und Skyler C. fest. Laut People sei sich das Paar keiner Schuld bewusst gewesen und behauptete sogar, die Verletzung des Hundes selbst behandeln zu wollen, um Tierarztkosten zu sparen. Unfassbar, wie manche Leute grausam mit ihrem Haustier umgehen oder sich derer auf grausame Weise entledigen.

Auch interessant
Darum guckt dein Hund dich an, während er sein Geschäft macht

Luke weiterhin in Behandlung

"Lucifer", wie seine Vorbesitzer ihn genannt hatten, wird jetzt im Tierheim versorgt - und außerdem von den Mitarbeitern in "Luke" umbenannt. Die Präsidentin des Tierheims Noah's Ark, Jennifer Smith, erklärt: "Sein Bein tut ihm trotz Schmerzmitteln weh." Da sich die Wunde infiziert habe, dauere die Genesung länger als erwartet. Bisher hätten die Antibiotika nicht angeschlagen, vermutlich müsse Lukes Bein sogar amputiert werden.

Auch seine Augen seien infiziert, so Smith weiter. Noch immer ist sie fassungslos über den Fall. Auf der Webseite des Tierheims schreibt Smith: "Ich habe viele kranke Hunde gesehen, aber was mit Luke gemacht wurde, ist mehr als unmenschlich."

Maximilian Vogel
Weiterlesen
Keine Verbindung
Bitte Einstellungen prüfen