Aus diesem absurden Grund begräbt er seinen lebendigen Hund

Aus diesem absurden Grund begräbt er seinen lebendigen Hund

Es ist ein grausamer Akt von Tierquälerei: In Northbridge in Massachusetts vergräbt ein Hundebesitzer seinen Hund bei lebendigem Leib - der Grund ist so absurd, dass es schwer ist, Worte dafür zu finden. 

Der Polizeichef von Northbridge, Massachusetts ist fassungslos: „In meinen 41 Jahren habe ich noch nie so etwas gesehen.“ Ein 24-Jähriger begräbt seinen Hund, Chico, bei lebendigem Leib in seinem Garten. Ein besonders schwerer Fall von Tierquälerei, den die örtliche Polizei so auch noch nicht erlebt hat. 

Besitzer übernimmt Hund seiner Ex-Freundin 

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Laut dem Telegram nimmt Richard Piquard den Shi Tzu Chico seiner Ex-Freundin bei sich auf, weil diese es einfach nicht schafft, ein neues Zuhause für den Hund zu finden. Weil sie selbst in ihrer neuen Wohnung keine Hunde halten darf, lässt sie Chico bei ihrem Ex-Freund - ein fataler Fehler, wie sich bald herausstellen soll. Weil Piquard sich eine Katze zulegt und keine Lust mehr hat, sich um Chico zu kümmern, fasst er einen unfassbaren Entschluss: Er will den 17-Jährigen Hund einfach begraben. Einer Freundin namens Kaylee Belanger schickt er Bilder der Katze und tut ihr gegenüber sein schreckliches Vorhaben kund. Schnell fährt diese zum Ort des grausamen Geschehens - doch da ist es schon zu spät: Piquard hat Chico bereits lebendig begraben.

„Jenseits der Vorstellungskraft“ 

Sofort beginnt Belanger zusammen mit ihrem Verlobten, das provisorisch errichtete Grab zu durchsuchen. Und tatsächlich: Sie findet darin den kleinen Chico - und dieser lebt noch! Walter Warchol, Polizeichef von Northbrige, ist völlig fassungslos in Anbetracht dieser grausamen Tat. Gegenüber der Telegram erklärt er: „Wir haben andere Formen von Tierquälerei gesehen. Etwas Lebendiges zu begraben, ist jedoch jenseits der Vorstellungskraft.“ Zwar habe der kleine Vierbeiner noch geatmet, sich aber weder bewegt noch auf irgendetwas reagiert. Auch Piquards Bekannte Belanger ist fassungslos, berichtet auf Facebook von dem schockierenden Fund: „Wir haben einen Teil von Chicos Kopf ausgegraben, nur um zu erkennen, dass ein Stein auf ihm lag. Ich hob den Stein auf und da war er. Er war am Leben! Während ich schrie und mich fragte, wie jemand das tun konnte, befreite ich ihn schnell aus dem Loch.“ Und weiter: „Er jaulte vor Schmerz, war überall mit Schmutz bedeckt. Er fühlte sich, platt gedrückt durch das Gewicht des Steins, flach wie ein Pfannkuchen an.“

Jede Hilfe kommt zu spät  

Chico wird sofort in eine Tierklinik gebracht. Doch die behandelnden Ärzte können nichts mehr für den 17-jährigen Vierbeiner tun. „Obwohl Chico nach vielen Stunden reaktionsfähiger wurde und wieder zu Bewusstsein kam, konnte er weder seinen Kopf bewegen, noch aufstehen“ erklärt Kaylee Belanger weiter. Leider wird der kleine Hund letztendlich doch eingeschläfert. Der Täter, Piquard, wird zwar festgenommen, ist jedoch gegen eine Kaution von 1.000 Dollar wieder freigelassen worden. Bei der Polizei behauptet er den Hund vergraben zu haben, weil er dachte, dieser sei krank. 

• Sophie Kausch
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