Besitzer binden Hund im Wald fest und lassen ihn allein

Besitzer binden Hund im Wald fest und lassen ihn allein

Als sie den Hund alleine im Wald finden, verschlägt es ihnen die Sprache - so viel Grausamkeit hat kein Lebewesen verdient. 

Immer wieder gibt es Fälle von Grausamkeit gegen Tiere, die jedem von uns die Sprache verschlagen - insbesondere Hunde scheinen immer öfter die Opfer solcher Attacken zu sein: Sei es ein Vierbeiner, der jahrelang gequält wurde, oder ein Welpe, der einfach ausgesetzt wurde. Auch dieses Mal handelt es sich um einen ausgesetzten Hund - der vor Schmerzen nicht einmal angefasst werden wollte. 

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Ehepaar findet Mowgli im Wald 

Es ist ein älteres Ehepaar, das den Vierbeiner im Wald ausgesetzt und angekettet, findet. Das Tier kann sich weder bewegen, noch stehen und jault vor Schmerzen aufgrund der infizierten Wunden und Schnitte an seinem Körper. Das Paar beschließt, den Hund mit sich nach Hause zu nehmen und ihm Schmerzmittel zu verabreichen. Eine Woche bleibt er bei ihnen, dann hört Mysti Boehler, Gründerin der texanischen Wohltätigkeitsorganisation StreetsToSheets Animal Rescue von dem Schicksal des Hundes und beschließt, ihn in das Tierheim der Organisation aufzunehmen, wie die Epochtimes berichtet. Sie nennt ihn „Mowgli“, nach dem Jungen aus dem Dschungelbuch, der auch allein in den Wäldern überlebt hat. Mysti über Mowgli: „Er war nur ein junger Hund und sein Zustand ließ deutlich erkennen, dass sich nie jemand um ihn gekümmert hatte.“

Mowgli findet ein liebevolles Zuhause 

Weil Mysti unglaubliches Mitleid mit Mowgli hat, beschließt sie, ihn erstmal mit zu ihr und ihrer Familie zu nehmen. Bei jeder Untersuchung beim Tierarzt ist sie fortan dabei, wenn Mowgli vor Schmerzen heult und wimmert, und bietet ihm die liebevolle Unterstützung, die er vorher nie erfahren hat. Mysti erzählt: „Sobald wir ihn heimgeschafft und uns zu ihm gelegt und ihm gezeigt hatten, dass unsere Berührung aus Liebe stattfand und wir ihm nicht wehtun würden, öffnete er sich uns tatsächlich sehr schnell.“ Schließlich wächst ihr das Tier unfassbar ans Herz: „Ich sagte zu meinem Mann: Ich kann ihn nicht irgendwo anders hingehen lassen als hierher.“ Erinnert sie sich. „Ich heulte, als ich es meinem Mann sagte.” Ihr Mann zeigt sich einverstanden und schließlich hat Mowgli endlich die Familie gefunden, die ihm die Liebe zuteil werden lässt, die ihm so sehr gefehlt hat. „Ich wollte, dass er weiß, was Liebe ist“, sagt Mysti. „Das klingt wie ein Klischee, aber es ist wahr.“

• Sophie Kausch
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