Der Hund rettet sie vor Belästigung - durch seinen eigenen Besitzer!

Der Hund rettet sie vor Belästigung - durch seinen eigenen Besitzer!

Sie wird von ihrem Arbeitgeber sexuell belästigt… Da stellt sich die Hündin ihres Chefs vor ihr eigenes Herrchen und rettet sie aus der unangenehmen Situation!

Der Hund ist des Menschen bester Freund. Das ist eine altbekannte Redensart. Und die Natur hat dem Menschen den Hund zu seiner Verteidigung gegeben. Diese Erfahrung hat jetzt wieder eine junge Frau gemacht. Das einzigartige an ihrer Geschichte ist nur, dass der Hund, der sie verteidigt, der Hund des Mannes ist, der sie sexuell belästigt. Bei sexueller Belästigung schweigen viele aus Angst vor Repressalien. Daher berichtet die junge Frau dem Onlinemagazin Bored Panda anonym von ihrer Erfahrung. Alles beginnt damit, dass sie ihrem Vater bei der Renovierung der Küche eines seiner Kunden hilft. Schließlich lässt sie sich selbst von dem Mann anstellen, hilft ihm im Haushalt und mit seinem Hund. Ihr neuer Chef aber macht der jungen Frau, sooft er mit ihr allein ist, eindeutige Avancen. Und eines Tages geht er zu weit…

Zahlreiche Annäherungsversuche

Zuerst denkt sie sich nichts dabei. „Mein Chef ist ein Mann, der bei der Begrüßung alle in den Arm nimmt. Ob Mann, Frau oder auch Kind. Daher habe ich mir zu Anfang nichts dabei gedacht“, gesteht sie auf Bored Panda. Erst als er dann anfängt, ihr die Schenkel und die Hüften und dann noch tiefer streicheln zu wollen, sie festhält und nicht mehr loslassen will, wird ihr unwohl dabei. Doch noch versucht sie, es wegzulachen. Oft kümmert sie sich um den Hund des Mannes, eine an die 50 kg schwere Cane-Corso-Hündin, die ihr sehr zugeneigt ist.

Die Hündin verteidigt sie gegen ihr eigenes Herrchen

Als der Mann eines Tages dann wirklich zu weit geht, kommt es zu einer einzigartigen Situation. Sie sitzt auf der Couch und die Hündin liegt zu ihren Füßen, als der Mann sie von hinten umschlingt und an sich ziehen will. „Ich bin aufgestanden und habe nein gesagt. Da ist er um die Couch herumgekommen, hat sich auf mich gestürzt und gesagt, er wolle mich nur kitzeln. Da habe ich es mit der Angst zu tun bekommen und habe die Hündin zu Hilfe gerufen.“

Und das Unglaubliche passiert. Die Hündin steht auf, stellt sich schützend vor die Frau, bellt ihr Herrchen an und knurrt. Der Mann ist überrascht. „Er hat gelacht und mir gesagt, ich solle die Hündin beruhigen und zu ihr sagen „braves Mädchen. Dann hat mein Arbeitgeber das Zimmer verlassen und mich nicht mehr angerührt, bis meine Arbeit bei ihm beendet war“, erklärt sie weiter.

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Die wohlwollende und beschützende Haltung der Hündin gegenüber ihrem eigenen Herrchen hat sie nicht überrascht: „Ich denke, dass Hunde es fühlen, wenn Menschen Angst haben und Hilfe brauchen.“

Es ist schon klar, warum viele Frauen lieber mit ihrem Hund als mit ihrem Mann ein Bett teilen.

• Sophie Kausch