Deutscher Tierarzt greift zur falschen Spritze - für Coco gibt es keine Rettung mehr
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Deutscher Tierarzt greift zur falschen Spritze - für Coco gibt es keine Rettung mehr

Es ist die Horror-Vorstellung eines jeden Hundebesitzers: Der Gang zum Tierarzt, der der letzte ist. Noch schlimmer: Wenn man damit nicht mal rechnet...

Als Mops-Hündin Coco zum Routine-Termin beim Tierarzt muss, ahnt ihre Familie noch nicht, dass sie nicht mehr zurückkehren wird. Besitzerin Heike Weidinger-Fischer ist sich sicher: Hätte der Arzt nicht einen fatalen Fehler gemacht, würde Coco jetzt noch leben.

Routine-Termin wird zum Desaster

Heike Weidinger-Fischer aus Würzburg ist sauer. Der Grund: Sie ist felsenfest davon überzeugt, dass ein Ärztefehler Schuld am Tod ihres Mopses ist. An jenem schicksalhaften Tag beginnt alles mit einem Routine-Termin beim Tierarzt. Die 49-Jährige erzählt: "Wir wollten unsere beiden Möpse impfen lassen, doch der Tierarzt sagte, Coco habe etwas am Zahn, müsse sofort operiert werden. Er spritzte ihr Propofol, doch das Narkosemittel, an dem auch Michael Jackson starb, ging nicht in die Vene, sondern ins umliegende Gewebe." Doch statt die Behandlung zu unterbrechen, soll der Arzt Coco eine weitere Dosis gespitzt haben, wie Heike der Bild berichtet. "Ich merkte, dass es Coco sehr schlecht geht. Also bat ich den Arzt, sie zu intubieren, damit sie nicht erstickt. Das hat er abgelehnt. Daraufhin starb Coco."

Frauchen konfrontiert, Klinik reagiert

Heike Weidinger-Fischer konfrontiert die Tierklinik mit dem Fall. Doch diese reagiert verständnislos: "Die sagten nur, man könne den Fall jetzt nicht mehr rekonstruieren. Und der behandelnde Arzt meinte, wir sollen uns doch ein neues Tier kaufen. Niemand entschuldigte sich." Als die Familie daraufhin zum Anwalt geht, lenkt die Versicherung des Arztes ein, überweist 750 Euro. Der Bild gegenüber erklärt der Chef der Tierklinik: "Es handelte sich nicht um einen ärztlichen Fehler, sondern um einen Zwischenfall bei der Narkose, der bei dieser Rasse nicht ungewöhnlich ist. Wir haben uns trotzdem auf einen Vergleich eingelassen. Damit ist die Sache für uns erledigt."

Von der Redaktion

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