Diese Hunderasse stirbt bald aus: Und wir sind schuld
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Diese Hunderasse stirbt bald aus: Und wir sind schuld

Unsere Vorlieben bei der Züchtung sind für die Tiere nichts anderes als gefährlich. Außerdem könnten sie bald eine ganze Rasse zum Verschwinden bringen.

Es ist eine traurige Nachricht, die uns der amerikanische Tierarzt und Forscher Nils Pedersen verkündigt. Die Englische Bulldogge mit ihrem flachen Gesicht könnte bald von der Bildfläche verschwinden. Schuld daran tragen vor allem wir. Wir, die wir die Tierchen mit ihren flachen Nasen und vielen Fältchen ja soo süß finden.

Brachyzephalie als Folge

Denn weil eben diese Exemplare besonders oft und teuer gekauft werden, betreiben die Züchter laut CBS Inzucht, um die beliebten Merkmale stärker auszuprägen. Die Folge? Der Kopf der Bulldoggen wird immer kürzer und flacher, eine Krankheit, die als Brachyzephalie bezeichnet wird.

Sie mag auf uns zwar niedlich wirken, führt bei den Vierbeinern allerdings zu unangenehmen und gefährlichen Symptomen: Die Hunde leiden unter Atembeschwerden, Augenkrankheiten, Inkontinenz und vor allem an einer verkürzten Lebenserwartung.

Das Problem kann gelöst werden

Für den Wissenschaftler Pedersen ist die Lösung relativ einfach: Man muss unbedingt die Inzucht beenden und die Englische Dogge mit anderen Doggen kreuzen, um so eine neue Hunderasse vom Typ Continental Bulldog zu kreieren, die vor allem ein Merkmal hat: Gesundheit.

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Wer Tiere wirklich liebt, der sollte wirklich darauf achten, dass es ihnen gut geht, süßes Aussehen hin oder her. Auch beim Spielzeug eures vierbeinigen Lieblings solltet ihr aufpassen: Das kann Gefahren bergen, die man ihnen so nicht gleich ansieht.

Von Simone Haug
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