Diese Hunderassen darfst du auf gar keinen Fall mit ins Flugzeug nehmen

Diese Hunderassen darfst du auf gar keinen Fall mit ins Flugzeug nehmen

Aus gesundheitlichen Gründen sollte es bestimmten Hunderassen versagt sein, mit dem Flugzeug zu verreisen, wie es jetzt in Frankreich der Fall ist. Entdecke, welche Hunderassen betroffen sind.

Anstatt dein Haustier während der Ferien bei Freunden oder in der Betreuung zu lassen, nimm es doch einfach mit! Allerdings muss es dafür für Flugreisen tauglich sind, damit du es an die verrücktesten Orte mitnehmen kannst. Urlaub mit Hund? Klingt doch super! Allerdings sollten nicht alle Hunde an Bord erlaubt sein. Wir klären auf!

Ein dramatisches Argument für eine starke Gesetzgebung 

Zu Beginn des Sommer verstirbt bei einem Air France-Flug die französische Bulldogge Joy, wie Le Télégramme berichtet. Air France zieht die Konsequenz und verbietet ab sofort Hunde mit flacher Schnauze an Bord.

Vor dem traurigen Vorfall, gab es die Möglichkeit, Tiere im Frachtraum zu transportieren, aber damit ist es in Frankreich jetzt vorbei. Eine mutige Entscheidung, die auch deutsche Flugunternehmen in Betracht ziehen sollten, denn es geht um die Gesundheit unserer Lieblinge!

Joy war bei bester Gesundheit

Die französische Bulldogge Joy war vor dem Einsteigen in das Flugzeug bei bester Gesundheit. Doch gerade für kurzschnäuzige Hunde, die durch die flache Schnauze nicht selten an Brachyzephalie leiden, ist es unumgänglich, ihren gesundheitlichen Zustand vor dem Boarding zu überprüfen und für einen möglichst reibungslosen Ablauf während der Reise zu sorgen.

Die Besitzer von Joy behaupten jedoch, dass Air France die Tiere unter sehr stressigen Bedingungen an Bord geladen habe. Die Käfige mit den Tieren seien mitten auf dem Rollfeld in die knallende Sonne gestellt worden, ohne Schatten und ohne die Möglichkeit, etwas zu trinken.

Kurzschnäuzige Hunde kommen bei Air France nicht mehr an Bord  

Auf der Website von Air France ist seit Neustem zu lesen: " Flachschnauzige Hunde der Rassen Mops, Bulldogge und Bostoner Terrier sind nicht länger als Fracht zugelassen."

Insgesamt zehn Rassen dürfen in Frankreich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr mit an Bord. Eine sinnvolle Maßnahme, damit kein zweiter Hund das traurige Schicksal von Joy erleiden muss. Falls du wissen willst, welche zehn Rassen betroffen sind, kannst du es im Video erfahren. 

Das Brachyzephalie-Syndrom

Ihnen allen ist jedenfalls die flache Schnauze gemein. Die ist zwar sehr beliebt, aber schadet der Gesundheit der Hunde extrem. Sie leiden an dem bereits erwähnten Brachyzephalie-Syndrom, was bedeutet, dass ihre engen Nasenlöcher, Gaumen, Kehlkopf und Luftröhre die Ursache für Gesundheitsprobleme sein können. 

Infolgedessen fällt ihnen das Atmen schwer und bei jedem Atemzug ist ein lautes, schnarchendes Geräusch zu vernehmen. Gerade in Flugzeugen, wo die Sauerstoffzufuhr sehr eingeschränkt ist, fällt den Vierbeinern das Atmen noch schwerer. Oftmals bezahlen sie eine Flugreise mit gesundheitlichen Schäden, oder wie im traurigen Fall von Joy, mit dem Tod.

Der Fall Joy gibt zu denken 

In diesem Sinne kann man die kontroverse Entscheidung von Air France durchaus nachvollziehen. Auch deutschen Fluggesellschaften sollte der Fall zu denken geben.

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Und nicht zuletzt sollten auch die Besitzer von flachschnauzigen Hunden es sich zweimal überlegen, ob sie ihre Lieblinge wirklich den gefährlichen Strapazen einer Flugreise aussetzen wollen.

Sarah Kirsch
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