Er wird panisch, als er an ihrem Bauch schnüffelt - Ohne ihn wäre sie heute tot

Er wird panisch, als er an ihrem Bauch schnüffelt - Ohne ihn wäre sie heute tot

Als Stefanie Herfel aus den USA vom Arzt nach Hause kommt, verhält sich ihr Vierbeiner ihr gegenüber äußert merkwürdig - der Geruch ihres Bauches scheint in ihm regelrechte Panik auszulösen. Später stellt sich heraus, dass seine Reaktion das Leben von Stefanie gerettet hat.

Stefanie Herfel aus Madison, USA, ist überzeugt davon, dass sie ihrer Hündin ihr Leben zu verdanken hat - denn durch das auffällige Verhalten ihrer „Sierra“ geht sie zum Arzt und erhält eine schockierende Diagnose. 

Merkwürdiges Verhalten nach harmloser Diagnose 

Stefanie Herfel leidet an starken Bauchschmerzen, also beschließt die 52-Jährige, ihren Arzt aufzusuchen. Dieser diagnostiziert bei ihr lediglich eine harmlose Zyste und schickt sie samt Schmerzmitteln wieder nach Hause. Doch es ist ihre Hündin Sierra, die Stefanie durch ihr Verhalten zum Nachdenken bring: „Sie roch an meinem Unterbauch und schnüffelte so intensiv, dass ich dachte, ich hätte mir versehentlich etwas über meine Kleidung geschüttet", berichtet Stefanie Journal Sentinel. Nachdem sie ihre Besitzerin gründlich abgeschnüffelt hat, rennt Sierra weg und versteckt sich im Kleiderschrank. Die 52-Jährige erklärt: „Zu sehen, dass sie sich so fürchtete, war unheimlich. Also machte ich einen Termin bei einem Gynäkologen.“ Und das ist ihre Rettung: Bei dem Termin wird bei Herfel Eierstockkrebs diagnostiziert, den sie nach längerer und erfolgreicher Behandlung schließlich besiegen kann.

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„Ich habe mein Leben meinem Hund zu verdanken“ 

Noch zwei weitere Male reagiert Sierra in den folgenden Jahren erneut seltsam, nachdem sie an Stefanie gerochen hat. Und tatsächlich: Beide Male, im Jahre 2015 und 2016, war der Krebs zurückgekehrt. Heute ist die 52-Jährige ganz gesund und ist der festen Überzeugung, dass sie nur aufgrund von Sierra noch lebt: „Ich habe mein Leben meinem Hund zu verdanken. Sie ist ein Geschenk des Himmels“, sagt sie Journal Sentinel. Stefanies Arzt, David Kushner, bestätigt, dass Sierras Verhalten nichts Ungewöhnliches sei und es viele Hunde gebe, die in der Lage seien, einige Krebsarten und andere Krankheiten zu riechen. Bei Hunden, die dies könnten, liege die Trefferquote bei 98 Prozent - sie irrten sich demnach so gut wie nie.

Dass Sierra überhaupt bei Stefanie landete, war einem weiteren Zufall geschuldet: Sie nahm ihrem Sohn die damals neun Monate alte Husky-Hündin ab, weil dieser bei der Air Force arbeitete und keine Zeit mehr für das Tier aufbringen konnte. Für Stefanie und Sierra war das wohl das Beste, was beiden passieren konnte...

• Sophie Kausch
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