Familie kann Behandlung für Hund nicht zahlen: Tierarzt sorgt mit Reaktion für Empörung!

  • Luna hat sich eine schwere Beinverletzung zugezogen
  • Familie Brennan hängt ungemein an ihrer Hündin
  • Hier erholt sich die Hündin gerade von ihrer Beinoperation
  • Dank der Hilfe und Großzügigkeit tierlieber Internet-Benutzer konnte die Hündin gerettet werden
  • Damo Brennan hatte große Angst um seine Hündin

In Großbritannien droht ein Tierarzt damit, einen notoperierten Hund einzuschläfern, nur weil der Tierhalter seine Rechnung nicht gleich bezahlen kann. Ein unwürdiges und durchaus schockierendes Verhalten in krassem Widerspruch zur Ethik seines Berufsstandes!  

Damo Brennan ist ein englischer Familienvater und Hundebesitzer. Seine Hündin Luna ist das Ein und Alles der Familie. Sie ist liebenswert und voller Leben. Doch dann folgt der Schock: Luna hat einen bösen Unfall. Sie zieht sich bei einem unglücklichen Sprung über einen Zaun eine schwere Beinverletzung zu. Das arme Tier kommt in eine Tierklinik. Da laufen die Dinge aus dem Ruder. Die Familie Brennan steht vor einer schwerwiegenden Entscheidung.  

Tierklinik oder Profitklinik?

Damo Brennan und seine sechs Kinder stürzen mit der verunglückten Luna zur nächsten Tierklinik, der Vets4Pets in Durham. Dort bietet ihnen ein Tierarzt an, das Bein der Hündin für rund 5.000 Pfund Sterling zu operieren, um es ihr zu erhalten. Das sind umgerechnet etwas mehr als 5.800 Euro, eine undenkbare Summe für das bescheidene Budget der Großfamilie. So eine Operation können sich die Brennans nicht leisten.

Auch interessant
14 Hunde und Katzen und ihre Reaktion auf den Tierarzt

Da schlägt ihnen der Tierarzt vor, das Bein der Hündin zu amputieren, um wenigstens sie zu retten und ihr zu erlauben, ein trotzdem relativ normales Hundeleben weiterzuführen. Für die Beinamputation veranschlagt er „nur“ an die 700 Euro. Selbst das ist für eine Familie wie die Brennans noch eine stolze Summe. Doch sie sind bereit, alles daran zu setzen, das Leben ihrer Hündin zu retten. Daher akzeptiert Damo Brennon den Vorschlag.   

Doch dann läuft die Situation aus dem Ruder. Der habgierige Tierarzt verlangt jetzt, umgehend bezahlt zu werden. Damo Brennan schlägt Ratenzahlung vor, bietet Garantien an. Doch der Tierarzt bleibt hart. Er will sein Geld sofort! Er schreckt nicht einmal davor zurück, der Familie damit zu drohen, die Hündin einzuschläfern, wenn er sein Geld nicht auf der Stelle bekommt. Ein unvorstellbares Verhalten, das absolut nicht mit der Ethik seines Berufsstandes zu vereinbaren ist. Wie kann sich ein Tierarzt an einem Tier vergreifen wollen? 

Ein Wettlauf mit der Zeit

Jetzt beginnt ein gnadenloser Wettlauf mit der Zeit, um das Geld aufzutreiben. Der Familienvater kann den Tierarzt dazu erweichen, die Hündin in der Tierklinik zu behalten, bis er das Geld aufgetrieben hat. Die Klinik willigt ein und setzt kein Ultimatum. Doch der erbarmungslose Tierarzt erhöht rasch noch den Druck auf die Familie. Luna ist an einem Montag operiert worden. „Obwohl er einverstanden war, Luna in der Klinik zu behalten, ändert er am Mittwoch dann plötzlich seine Meinung. Er droht damit, die Hündin am Ende der Woche einzuschläfern, wenn er bis dahin das Geld nicht hat“, erzählt Damo Brennan dem Mirror.

Die Familie gibt zu, zwei Tage lang die Hölle durchgemacht zu haben, um das Geld doch noch aufzutreiben. „Wir haben gefragt, wann wir sie abholen dürfen, und sie haben nur geantwortet, wenn das Geld zusammen getrieben ist“, erzählt Damo Brennan weiter. Verzweifelt organisiert Damo Brennan ein Online-Crowdfunding und appelliert auf seiner Facebook-Seite an die Großzügigkeit der Internet-Benutzer. Innerhalb von 24 Stunden hat er die 700 Euro zusammen. Was für eine Erleichterung!

Der Familienvater kann am Donnerstag glücklich und erleichtert in die Klinik gehen und seine Hündin abholen. „Was für ein Glück, sie wieder zu Hause zu haben! Sie ist wie immer, voller Leben. Es war einfach schrecklich ohne sie“, erklärt er. Die Kinder sind glücklich darüber, dass Luna wieder im Haus ist.

Die Tierklinik dagegen begnügt sich mit einer kurzen Mitteilung zu dem Fall und sagt nur aus, glücklich darüber zu sein, den Vierbeiner jetzt wieder bei seiner Familie zu wissen und dass die Familie mit der Behandlung zufrieden sei. Ansonsten nimmt sie keine Stellung zu dem Fall.

• Sarah Kirsch
Hund oder Katze: Welches Tier macht uns glücklicher?

Hund oder Katze: Welches Tier macht uns glücklicher?


Keine Verbindung
Bitte Einstellungen prüfen