Glück auf vier Beinen: Hunde helfen gegen Herzerkrankungen

Eine an der Universität von Uppsala durchgeführte Studie hat jetzt herausgefunden, dass der Besitz eines Hundes das Risiko, eine Herzkrankheit zu erleiden, verringert.

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Einen Hund zu haben, soll nicht nur Freude und Liebe einbringen, sondern uns sogar vor Herzerkrankungen schützen. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest eine auf der Plattform Scientific Reports publizierte Studie von 2017.

Die Daten von drei Millionen Personen werden ausgewertet

Dank staatlicher Datenbanken in Schweden sind für die Studie die Daten von drei Millionen anonymen Menschen ausgewertet worden. Der Beobachtungszeitraum erstreckt sich dabei auf 12 Jahre.

Die ausgewählten Personen zwischen 40 und 80 Jahren leben entweder allein oder mit einem Hund. Verschiedene erstaunliche Dinge sind bei der Auswertung ihrer Daten ans Licht gekommen.

Wie kann man den Einfluss eines Hundes erklären?

Die Gegenwart eines Hundes erweist sich in der Tat als entscheidender Faktor für das Leben dieser Menschen. So is die Sterberate bei Menschen mit Hund um 33 % niedriger als bei solchen ohne. Was genauer das Risiko anbelangt, an einem Herzleiden zu erkranken, wird dieses durch die Gegenwart eines Hundes zudem um 11 % gesenkt.

Laut der schwedischen Studie lässt sich dieses Phänomen recht einfach erklären. So senkt der Besitz eines Hundes psycho-sozialen Stress. Zum anderen sind die Besitzer durch das tägliche Gassigehen an der frischen Luft und bewegen sich ausreichend.

In Europa stehen die Herzerkrankungen im Rahmen der häufigsten Todesursachen an erster Stelle. Alle Menschen, die einen Hund haben, können also jetzt aufatmen und sich noch mehr über ihren Vierbeiner freuen!