Mythen über Hundeernährung: Was stimmt und was für die Gesundheit gefährlich werden kann

Mythen über Hundeernährung: Was stimmt und was für die Gesundheit gefährlich werden kann

Die richtige Hundeernährung ist ein viel diskutiertes Thema, zu dem es die unterschiedlichsten Ansichten gibt. Dadurch haben sich Mythen gebildet, von denen einige sogar gefährlich für die Gesundheit eures Lieblings sind.

Ernähre ich meinen Hund vegan, vegetarisch oder doch mit Fleisch? Was spricht eigentlich dagegen, meinen Hund vegan zu ernähren? Bei der Ernährung seines Lieblings muss man sich viele Fragen stellen und man kann man einiges falsch machen, während andere durchaus stimmen. Wir klären auf!

1. Nach dem Spaziergang füttern

Man sollte seinen Hund niemals direkt nach dem Spaziergang füttern, um eine Magendrehung zu vermeiden. Stattdessen kann man den Hund entweder eine Stunde vor dem Gassi gehen füttern oder eine Stunde danach. Dann hat der Hund genug Zeit, um sich von den Anstrengungen zu erholen.

2. Ein ausgewachsener Hund muss einmal täglich gefüttert werden

Früher hieß es, dass ein Hund nur einmal am Tag gefüttert werden soll. Heute wissen es Experten besser und raten dazu, den Hund zwei Mal täglich, morgens und abends, zu füttern. Welpen bis sechs Monate sollte man drei bis vier Mal am Tag füttern. Wenn mehrmals gefüttert wird, wird der Körper des Hundes weniger belastet und der Blutzuckerspiegel bleibt im Gleichgewicht, so Ein Herz für Tiere.

3. Den Hund immer zur gleichen Zeit füttern

Feste Rituale sind wichtig. Daher ist es auch gut, dem Hund zu einer festen Zeit sein Futter zu geben. Aber es muss nicht auf die Minute genau sein. Wenn man den Hund erst einmal zu sehr an eine feste Uhrzeit gewöhnt hat, kann man ihm dieses Verhalten schlecht wieder abgewöhnen. Besonders schlimm wird es, wenn der Hund unterwegs sein Futter einfordert, weil es gerade seine Fütterungszeit ist. Daher kann man die Zeiten gern ein wenig variieren.

4. Ein Fastentag pro Woche

Hunde sollten nicht fasten (außer natürlich vor einer Operation oder wenn das Tier Durchfall hat). Wenn ein Hund Futterreize bekommt - und die bekommt er bei unserem Essverhalten ganz automatisch -, wird Magensäure produziert. Bekommt der Hund dann nichts zu fressen, kann es zu Übersäuerung, zu Sodbrennen und sogar zu Erbrechen kommen.

5. Fressen aus der Hand führt zu einer guten Beziehung

Wenn für den Hund alles andere spannender ist als sein menschlicher Gefährte, dann kann das Handfüttern eine gute Lösung sein. Experten raten dazu, in diesem Fall den Hund draußen aus der Hand zu füttern. So wird der Mensch für den Hund wieder interessant und man kann diese Übung auch ins tägliche Training einbauen. Allerdings sollte man den Hund zwischendurch auch satt füttern, damit er nicht unter dauerndem Hunger leidet.

6. Der Hund darf kein Futter von Fremden annehmen

Ein Hundebesitzer muss aufpassen, was sein Hund frisst, insbesondere in Zeiten von Giftködern. Aber man sollte seinen Hund auch daran gewöhnen, sich von Fremden füttern zu lassen. Das kann hilfreich sein, wenn der Hund mal ausgerissen ist und mit Futter wieder eingefangen werden soll.

Oder wenn man kurzfristig den Hund vorübergehend abgeben muss - weil du zum Beispiel spontan in Urlaub fährst und deinen Hund nicht den Strapazen einer Flugreise aussetzen willst.

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7. Der häufige Wechsel von Futter löst Allergien und Unverträglichkeiten aus

Ein Hundehalter, der sein Tier immer mit dem gleichen Futter füttert, läuft Gefahr, dass das Tier kein anderes Futter mehr fressen will. Sollte das Tier dann eine Allergie entwickeln, hat man ein Problem. Daher ist es gut, wenn der Hund von klein auf verschiedene Nass- und Trockenfutter- sowie Gemüsesorten kennen lernt.

In unserem Video weiter oben haben wir das Wichtigste nochmal für dich zusammengefasst!

Sarah Kirsch
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