So lieben wir unsere Haustiere zu Tode

So lieben wir unsere Haustiere zu Tode

Wir lieben unsere Haustiere und wollen nur das Beste für sie. Doch manchmal wäre das Beste, sie weniger intensiv zu lieben! Wir klären euch auf.

Haustiere sind unglaublich beliebt, die kuscheligen Gefährten sind hoch im Kurs. Doch nicht immer behandeln wir die Vierbeiner so, wie es sein sollte!

Zu Tode gekuschelt

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Wir lieben unsere Haustiere, das steht außer Frage. Doch nach neuesten Erkenntnissen lieben wir sie manchmal zu Tode! Wir deuten das Verhalten der Tiere einfach falsch, denn es ist ganz anders als das, der Menschen. Wie eine Frau, deren Bulldogge in ihren Armen ums Leben kommt - sie denkt es sei Zuneigung, dabei kämpft das arme Tier in ihren Armen umsonst um sein Überleben. Professor Gruber an der Freien Universität Berlin ist Tierpathologe und untersucht dieses Phänomen und veröffentlicht jetzt ein Buch darüber. Mit erstaunlichen Ergebnissen: "Wir machen unsere Haustiere zu Opfern", sagt er heute. "Sie werden so vermenschlicht, dass wir ihnen ihre Natur nehmen", so der Professor.

Vermenschlichte Wesen

Wir behandeln Tiere entgegen ihrer eigentlichen Natur und vermenschlichen sie immer mehr. Die Vierbeiner bekommen menschliche Namen und werden wie Kinder behandelt. Auch an den modernen Zuchtlinien lässt sich das erkennen: Der Kopf von Hunden wird immer runder, die Schnauze immer kürzer. Das führt zu schlimmen Atemproblemen bei den Hunden. Doch den Besitzern gefällt's!

Birgit Meier
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