Touristenattraktion: Café macht schreckliche Sache, damit Hunde wie Pandas aussehen

Touristenattraktion: Café macht schreckliche Sache, damit Hunde wie Pandas aussehen

Ein Café in China hat einen vermeintlich genialen Einfall. Sie färben das Fell der Hunde, damit sie aussehen wie Pandas. Doch für die Hunde kann die Prozedur ziemlich gefährlich werden.

Ein chinesisches Café sorgt derzeit für viel Aufregung. Der Betreiber Lu Yunning und seine Mitarbeiter betreiben ein Hundecafé. Weil ihnen ein gewöhnliches Tiercafé aber zu langweilig ist, färben sie das Fell der Tiere in Panda-Optik. Hier erfahrt ihr, warum ihr Fell schwarz-weiß ist.

Betreiber will kreativer sein als seine Konkurrenz

Pandas sind die Nationaltiere Chinas und zudem vom Aussterben bedroht. Mit dieser ungewöhnlichen Taktik wollen sie sich von anderen Cafés abheben, wie Lu Yunning der Huffington Post verrät: “Es gibt viele Hundecafés, Katzencafés, Waschbärcafés, Alpakacafés und Entencafés.”

Der 21-Jährige empfängt täglich bis zu 80 Gäste in seinem Café. Sie alle kommen nur wegen den niedlichen Panda-Hunden. Der Geschäftsführer bietet auch den Service an, seinen eigenen Hund mitzubringen und ihn von Lus Crew färben zu lassen. Der Spaß kostet etwas mehr als 200 US-Dollar. Wie die Hunde hinterher aussehen, seht ihr im Video oben.

PeTa warnt vor den Konsequenzen

Aber nicht alle finden die gefärbten Chow Chows lustig. Die Tierschutzorganisation PeTa warnt davor, das Fell der Tiere zu färben. Die Dämpfe der Chemikalien können für die Tiere schädlich sein und die Farbe kann allergische Reaktionen hervorrufen.

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Seitdem Lu auf dem chinesischen sozialen Netzwerk Weibo (ähnlich wie Twitter) Fotos von seinen Panda-Hunden postet, verdoppelt sich die Anzahl seiner Gäste im Café. Aber auch kritische Stimmen melden sich zu Wort. Viele stimmen PeTa zu und sind gegen das Färben der auch so schon niedlichen Hunde.

Maximilian Vogel
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