United Airlines: Welpe erstickt in Gepäckfach und Fluggesellschaft muss sich rechtfertigen

United Airlines: Welpe erstickt in Gepäckfach und Fluggesellschaft muss sich rechtfertigen

Sind US-Fluggesellschaften zu hart gegenüber mitreisenden Haustieren? Bereits 2017 sorgte ein Vorfall mit einem Hund an Bord einer Maschine der Southwest Airlines für Negativschlagzeilen. Jetzt entpuppt sich ein Flug der United Airlines als Desaster - ein kleiner Welpe war über den Köpfen der Passagiere einfach erstickt. 

Der Flug von Houston nach New York wurde einer französischen Bulldogge zum Verhängnis - weil der kleine Hund im oberen Gepäckfach „verstaut“ werden musste, ließ der Welpe dort sein Leben. 

Strikte Anweisung der Flugbegleiter

Facebook-Nutzerin June Lara saß mit an Bord, als das Unglück geschah. Sie bekam mit, wie die Flugbegleiter die Hundebesitzerin, eine Mutter, die mit ihren zwei kleinen Kindern und dem Welpen reiste, dazu aufforderten, den Hund im oberen Gepäckfach zu verstauen - über die gesamte Dauer des Fluges. Auf die Frage der Besitzerin hin, ob dies sicher sei, wurde ihr versichert, dass für den Hund keine Gefahr bestehe, also stimmte sie schließlich zu - ein grausamer Irrtum.  

Nach der Landung die totale Bestürzung 

Als nach dem dreistündigen Flug das Flugzeug schließlich auf dem Boden aufsetzte, habe man keinen Laut mehr von dem Hund gehört, schreibt June Lara in ihrem Facebook-Post. Als sie den leblosen Welpen entdeckte, habe die Besitzerin zunächst versucht, das Tier wieder zu beleben - jedoch erfolglos. Andere Passagiere, die das Szenario mitbekommen hatten, seien total bestürzt gewesen.

Airline entschuldigt sich 

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Die Flugbegleiterin sei starr vor Schreck gewesen und behauptete, dass sie nicht wusste, dass sich in der Tasche ein Welpe befunden hätte, da sie sonst nicht darauf bestanden hätte, die Tasche im oberen Gepäckfach zu verstauen. Auch die Airline selbst reagierte und veröffentlichte ein Statement: „Dies war ein tragischer Unfall, der nicht hätte passieren dürfen, da Haustiere niemals in den Gepäckraum gestellt werden sollten. Wir übernehmen die volle Verantwortung für diese Tragödie und sprechen der Familie unser tiefstes Beileid aus und fühlen uns verpflichtet, sie zu unterstützen. Wir untersuchen gründlich, was geschehen ist, um zu verhindern, dass dies jemals wieder passiert.“ Bereits letztes Jahr im April stand die Fluglinie in der Kritik, weil ein Passagier aus einem überbuchten Flugzeug hinausgeworfen worden war.

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Carina Levent
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