Diesem Jungen wächst ein Tierschwanz auf dem Rücken - doch seine Eltern wollen keine OP!

Diesem Jungen wächst ein Tierschwanz auf dem Rücken - doch seine Eltern wollen keine OP!

Arshid ist kein normaler Junge. Er kommt mit einem körperlichen Defekt zur Welt, der unglaublich scheint: Er hat einen tierartigen Schwanz am Rücken. Und aus einem ganz bestimmten Grund wollen seine Eltern nicht, dass er ihn wegoperieren lässt.

In Indien hat man ja schon so einiges gesehen: Ein Kleinkind, das wie ein alter Mann aussieht, einen Affen, der ein Baby entführt und sogar blaue Hunde. Doch Arshid stellt das alles in den Schatten!

Arshid hat einen Schwanz - am Rücken!

Dieser indische Jung, namens Arshid, hat etwas ganz Besonderes an sich. Er kommt mit einem Auswuchs am Rücken auf die Welt, der wie der Schwanz eines Tieres aussieht. Der schwanzartige Auswuchs ist ganze 18 cm lang und somit der längste jemals an einem Menschen gemessene Schwanzfortsatz. In Indien wird er deshalb als Gottheit verehrt. Manche Inder betrachten ihn sogar als Reinkarnation des Affengottes Hanuman. Doch diese Besonderheit hindert ihn daran, normal zu gehen und er ist auf einen Rollstuhl angewiesen.

Eine riskante OP 

Darum entscheiden sich die Eltern dazu, dass der Schwanz operativ entfernt werden soll. Es handelt sich bei dem Schwanzfortsatz um eine Verwachsung der Wirbelsäule. Die Operation wird von einem Neurochirurgen durchgeführt, da auch das Knochenmark in Mitleidenschaft gezogen wurde.

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Arshids Eltern können die anatomische Besonderheit des Jungen nicht länger verteidigen. Aufgrund des sozialen Drucks und dem mit der Missbildung verbundenen Aberglauben haben sie versucht, die Operation hinauszuzögern. Jetzt sehen sie aber ein, dass eine OP für ihren Sohn das Beste, vor allem da er in Zukunft vermutlich nicht mehr auf den Rollstuhl angewiesen sein wird.

Aber nicht nur Arshid hat eine besondere Krankheit. Lest auch die Geschichte der kleinen Virsaviya, die ebenfalls an einer tragischen Krankheit leidet.

Juliane Kretsch-Oppenhovel
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