Nach Drama um Vierzehnjährige: Instagram kündigt Hilfe für Suizidgefährdete an
Nach Drama um Vierzehnjährige: Instagram kündigt Hilfe für Suizidgefährdete an
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Nach Drama um Vierzehnjährige: Instagram kündigt Hilfe für Suizidgefährdete an

Der neue Chef von Instagram hat mehrere Maßnahmen zur Selbstmord-Prävention angekündigt. Instagram will Suizidgefährdeten jetzt helfen, nachdem um die Foto-Community eine heiße Debatte entbrannt ist.

Der neue Chef von Instagram hat am 4. Februar im Daily Mail eine Reihe von Maßnahmen angekündigt, um Selbstmorden vorzubeugen. Um die Foto-Community hat sich eine heiße Debatte entbrannt, nachdem sich die vierzehnjährige Molly Russel 2017 das Leben genommen hat. Den Ermittlungen nach soll das junge Mädchen kurz vor dem Drama auf Instagram eine Reihe von Bildern konsultiert haben, die mit Selbstmord und Selbstverletzungen zu tun hatten. Daraufhin hat ihr Vater der Foto-Community vorgeworfen, seine Tochter auf dem Gewissen zu haben. Matt Hancock, der britische Gesundheitsminister bezichtigt Instagram, gewaltsame Bilder und Bilder mit sensiblem Inhalt zu banalisieren und hat mit Sanktionen gedroht.

Automatisch entfernt werden solche Bilder nicht

Den Manager von Instagram hat die Affäre tief bewegt und er hat in dem Interview mit Daily Mail bekannt gegeben, dass sensible Bilder, bei denen es um Selbstmord und Selbstverletzung geht, von nun an mit einem warnenden Hinweis angezeigt werden sollen.

Ein Team von Instagram-Mitarbeitern soll geschult werden, Bilder mit gewaltsamem Inhalt besser zu erkennen und zu signalisieren. Automatisch entfernt werden sollen solche Bilder dagegen nicht. Adam Mosseri begründet diese Entscheidung mit dem Argument, dass ihm angeraten wurde, psychische Probleme nicht durch das Entfernen von Bildern mit sensiblem Inhalt zu stigmatisieren.

Von der Redaktion

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