Ohne Tampon und Binde: Studentin postet Fotos mit blutiger Hose
Ohne Tampon und Binde: Studentin postet Fotos mit blutiger Hose
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Ohne Tampon und Binde: Studentin postet Fotos mit blutiger Hose

Eine zwanzigjährige Studentin lässt an der Uni einen ganzen Tag lang ihre Periode fließen. Und das nicht ohne Grund, sondern aus Protest!

Die Studentin will mit ihrem blutigen Protest auf die für Frauen kostspielige Monatsblutung aufmerksam machen und fordert kostenfreie Binden und Tampons für Frauen.

Hygieneartikel kostenlos?

Hygieneartikel wie Tampons und Binden gehören nun einmal zum monatlichen Los von Frauen. Und gehen ins Geld! Für manche sind sie sogar ein kostspieliger Luxus. In Deutschland sind Tampons und Binden mit 19 Prozent besteuert und gibt es deswegen zurecht immer wieder die Diskussion darüber, Hygieneartikel für die Periode günstiger zu besteuern. In Frankreich übernimmt die Krankenkasse für Studentinnen inzwischen teilweise die Kosten. Doch eine zwanzigjährige Studentin fordert die totale Übernahme dieser Kosten für Frauen. Und das mit blutigem Protest!

Für eine totale Übernahme der Kosten von Hygieneartikeln für Frauen

Aus Protest verbringt die junge Frau während ihrer Monatsblutung einen ganzen Tag an der Uni… ohne Binden und Tampons. Und zeigt sich überall in ihren grauen Leggings und einem großen Blutfleck. Trotz Spott und kritischer Bemerkungen postet sie Fotos von sich mit gespreizten Beinen und Blutfleck auf Instagram und einem Text, in dem sie auf ihr weibliches Los aufmerksam macht: „Wenn ihr unsere Binden und Tampons auch nicht zahlen wollt und meine Initiative für unnütz, schmutzig und ekelig haltet, so könnt ihr doch nicht verhindern, dass wir bluten. Wir bezahlen den Preis für Unterdrückung, Misogynie, Ungleichheit… Ihr glaubt doch nicht, dass wir weiter dafür bezahlen, uns dieses Zeug hineinzustopfen und ihr uns auch noch für unser Blut stigmatisieren und verteufeln könnt. Heute lasse ich mein Blut fließen“, schreibt sie in ihrem Kommentar.

Dass ihre Initiative derart Furore machen würden, hätte Irene nicht gedacht. Eigentlich wollte mit ihrem Protest einfach darauf aufmerksam machen, was passiert, wenn Frauen nicht mehr dazu bereit sind, die Kosten für ihre monatliche Last aus eigener Tasche zu bezahlen.

Von der Redaktion

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