Für ein Selfie: Zoobesucherin klettert in Jaguar-Gehege

  • Zoobesucherin in Arizona will Selfie machen und wird von Jaguar angegriffen
  • Der Jaguar fühlt sich durch das Eindringen der jungen Frau bedroht
  • Den Jaguar trifft keine Schuld, er wird nicht eingeschläfert
  • Die Frau kommt mit oberflächlichen Verletzungen davon, doch musste genäht werden
  • Von diesem Zwischenfall wird sogar im amerikanischen Fernsehen berichtet

Um ein Selfie mit der Raubkatze zu machen, missachtet eine junge Frau die Sicherheitsbestimmungen und Absperrungen des Tierpark. Mit ihrem dummen Unternehmen gefährdet sie nicht nur ihr eigenes Leben!

 

Vor kurzem macht ein Zoo im US-Bundesstaat Arizona Schlagzeilen, weil eine junge Frau dort von einem Jaguar angegriffen worden ist. Der Angriff der Raubkatze ist die Folge eines unglaublich dummen menschlichen Verhaltens. Die junge Frau wollte ein Selfie mit der Großkatze machen und hat zu diesem Zweck entgegen aller Sicherheitsbestimmungen des Tierparks die Absperrungen missachtet. Der Jaguar muss sich durch ihr Eindringen bedroht gefühlt haben und fiel sie an. 

Frau kommt mit leichten Verletzungen davon 

Das Zoopersonal griff sofort ein und rief einen Rettungswagen. Die junge Frau kam mit leichten Verletzungen davon. Das hätte auch leicht schlimmer ausgehen können. Sofort nach Bekanntwerden des Zwischenfalls reagieren die Internet-Benutzer mit Empörung und Unverständnis für ihre Leichtsinnigkeit. „Den Jaguar trifft keine Schuld. Doch die Frau sollte für ihre Dummheit zur Rechenschaft gezogen werden“, kommentiert ein junger Mann den Vorfall auf der Facebook-Seite des Zoos. „Der Jaguar hat sich bestimmt bedroht gefühlt. Sie hätte sich eben an die Sicherheitsvorschriften halten sollen“, fügt ein anderer hinzu.  

Ein unschuldiges Tier

Die meiste Besorgnis der öffentlichen Meinung gilt jetzt dem Jaguar und seinem Schicksal. Viele befürchten, dass er jetzt für gefährlich gehalten und eingeschläfert wird. Doch in dieser Hinsicht hat das Zoopersonal die Tierschützer und Tierfreunde im Netz beruhigen können. „Wir versichern, dass dem Jaguar nichts passieren wird. Er ist ein wildes Tier und dazu haben wir Sicherheitsabsperrungen. Es ist nicht seine Schuld, wenn jemand die Barrieren missachtet“, erklärt der Zoo auf Twitter. Des Weiteren bedankt sich der Tierpark bei all denen, die sich in den sozialen Netzwerken dafür eingesetzt und die Entscheidung des Zoos begrüßt haben, die Raubkatze nicht einzuschläfern.   

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Die Verletzte hat inzwischen Kontakt mit dem Zoopersonal aufgenommen, um sich für ihr unverantwortliches Verhalten zu entschuldigen. Sie bedauert die schlechte Presse, die der Zoo ihretwegen und der Geschehnisse wegen bekommen hat.  

Dummes menschliches Verhalten 

Leider sind es immer wieder Tiere, die für dummes menschliches Verhalten den Kopf hinhalten müssen. Erst vor kurzem wird ein Mann von zwei Löwen zerrissen, die er illegal gehalten hat. Und vor ein paar Jahren musste ein Gorilla daran glauben, weil ein Kind in sein Gehege eingedrungen war. Dabei zeigten die Bilder der Überwachungskameras eindeutig, dass der Gorilla dem Kind gegenüber kein aggressives Verhalten gezeigt hatte. 

Zoe Klaus
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