Japan trifft schwerwiegende Entscheidung mit verheerenden Folgen für die Wale

Japan trifft schwerwiegende Entscheidung mit verheerenden Folgen für die Wale

In allen Weltmeeren ist die Beobachtung unbestreitbar: Die großen Meeressäuger (Wale, Pottwale, Delfine ...) stehen kurz vor dem Aussterben. Die Ursache: Überfischung, Umweltverschmutzung und Kollisionen mit Schiffen. Doch in dieser Woche bekräftigte Japans Premierminister Shinzo Abe seine Absicht, den Walfang fortzusetzen.

In einer Rede bekräftigte der japanische Premierminister Shinzo Abe die Bereitschaft seines Landes, die extrem verrufene Walfangjagd in der Antarktis auf der Grundlage „wissenschaftlicher“ Forschung fortzusetzen. Die japanische Fischereibehörde erwägt ihrerseits die Modernisierung ihres wichtigsten Walfangschiffs...

Shinzo Abe bestätigt hiermit lediglich seine Position, die seit einigen Jahren die gleiche ist. Er will langfristig eine Wiederaufnahme des kommerziellen Walfangs erreichen. Im japanischen Parlament erklärte der Premierminister auf eine Frage zur Politik Japans in diesem Bereich:

Wir werden jede Gelegenheit ergreifen, die zu einer Wiederaufnahme des kommerziellen Walfangs führen könnte, einschließlich derjenigen, die sich bei der September-Sitzung der Internationalen Walfangkommission ergeben könnte.

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Seiner Meinung nach jagt Japan traditionell Wale, um ihr Fleisch, Fett und Barten auszubeuten. Eine Jagd, die die Umwelt respektieren würde, basierend auf wissenschaftlichen Daten. Die japanische Fischereibehörde hat die Regierung um eine Mittelzuweisung gebeten, um zu prüfen, wie das wichtigste Walfangschiff des Landes, das 30 Jahre alt ist, renoviert werden kann.

Japan ist Unterzeichner des Moratoriums der Internationalen Walfangkommission, nutzt aber ein Schlupfloch im Gesetzestext, das die Jagd auf Großwale für wissenschaftliche Zwecke erlaubt. Ein Vorwand für die japanische Regierung, weiterhin Wale zu töten, während sie im Einklang mit dem Gesetz bleibt...

• Fred Eilig
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