Kampfhund Kowu tötet Baby Jannis in Hessen

Kampfhund Kowu tötet Baby Jannis in Hessen

Das Thema Kampfhunde sorgt weiterhin für Zündstoff. Zuletzt berichteten wir über den Staffordshire-Terrier Chico, der seine Besitzer tot gebissen haben soll. Über sein Schicksal wird noch immer beraten. Jetzt wird ein neuer Fall aus Frankfurt bekannt, in dem ein Kampfhund ein 7-Monate altes Baby getötet haben soll.

Kowu tötet Jannis: Was war passiert? 

In dem vorliegenden Fall hat Kampfhund Kowu am Montag den sieben Monate alten Jannis angegriffen und ihm in den Kopf gebissen - das kleine Baby starb nach einigen Stunden in der Klinik in Folge der Verletzungen. Nun liegt der Staatsanwaltschaft Darmstadt das vorläufige Obduktionsergebnis der Heidelberger Rechtsmedizin vor. 

Kampfhund: Ein tödlicher Biss  

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Gegenüber der Bild-Zetung erläuterte Staatsanwalt Robert Hartmann: „Es gab nur einen Biss und der hat dem Baby die tödliche Verletzung zugeführt. Der Hund biss dem Säugling in die Fontanelle. Ein Zahn bohrte sich dabei in eine Arterie. Das Kind ist in der Folge verblutet.“

Was ist eine Fontanelle? 

Es gibt vier Fontanellen, die sich zwischen den Schädelplatten eines Neugeborenen befinden - diese bestehen aus robustem Bindegewebe. Die größte der vier ist die Stirnfontanelle. Durch diese anatomische Konstruktion passt ein Baby besser durch den Geburtskanal, der Kopf ist leicht formbar. Des Weiteren erlauben sie dem Gehirn ein uneingeschränktes Wachstum. Es dauert bis zum 36. Lebensmonat, bis sich die Fontanellen völlig verschlossen haben. Durch die weiche Beschaffenheit der Fontanellen kann man sogar den Pulsschlag eines Babys spüren. 

 

 

Feline Daniel
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