Tierschutz-Aktivistin will Kaninchen retten, doch dabei begeht sie einen fatalen Fehler

Tierschutz-Aktivistin will Kaninchen retten, doch dabei begeht sie einen fatalen Fehler

Tierschutz-Aktivisten brechen in eine Kaninchenfarm ein und retten 16 Tiere vor dem sicheren Tod - doch dabei begehen sie einen fatalen Fehler, der ihnen nun vorgeworfen wird...

Kaninchen sind süß und einfach nur zum Knuddeln, denn wer liebt es nicht, dieses niedliche Tier zu streicheln? In Spanien gibt es jedoch Kaninchenfarmen, die Tradition haben und zu den führenden Kaninchenfleischlieferanten Europas zählen. Die Tierschutzorganisation "Animal Equality" kritisierte spanische Farmen bereits im Jahr 2014 für Misshandlungen an diesen Tieren.

In einer Kaninchenfarm in Osuna (Spanien) haben Tierschutz-Aktivisten nachts die Türe aufgebrochen und dann 16 Kaninchen herausgeholt, um diese vor dem sicheren Tod zu bewahren. Allerdings sollen die Kaninchen, die die Gruppe mitgenommen hat, kurz zuvor Junge bekommen haben - und da diese ohne ihre Mütter nicht lebensfähig seien, mussten diese in der Folge eingeschläfert werden, wie die spanische La Vanguardia berichtet.

Vorwurf der Tötung weiterer Tiere durch die Aktivisten

Wegen der Aufregung während des Einbruchs sollen weitere fünf der Kaninchen verstorben sein und weitere, die zu diesem Zeitpunkt trächtig gewesen seien, ihre Ungeborenen verloren haben. Außerdem sollen weitere Kaninchen seit dem Einbruch an einem gebrochenen Rückgrat leiden.

Eine der Aktivistinnen, die sich auf Instagram "Mythical Mia" nennt und über 40.000 Follower hat, dementiert diese Vorwürfe und postet stattdessen ein Bild von sich mit blutverschmiertem Gesicht auf ihrem Kanal. Die Verletzung soll ihr zufolge von einer Pistole stammen, da die Farmbesitzer das Auto der Aktivisten verfolgt und dann Schüsse durch die Fensterscheibe abgegeben haben sollen.

Tierschutz-Aktivistin dementiert die Vorwürfe

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Weiter dementiert die Tierschutz-Aktivistin gegenüber dem Online-Portal Ladbible, dass bei der Aktion Tiere zu Schaden gekommen seien: "Das sind falsche Informationen. Für diese Behauptungen gibt es keine Beweise", wird die Tierschützerin zitiert. Des Weiteren betont sie, dass es den Tieren mittlerweile gut gehe, nachdem sie aus "schmutzigen Lebensbedingungen" befreit worden seien.

Laut Angaben der Aktivistin sollen etwa tote Tiere mitten auf der Farm verrottet sein. Demnach sei die Sachlage für sie klar: "Für sie ist es einfach, uns ein Verbrechen am Tierwohl in die Schuhe zu schieben, dass sie selbst schon lange betreiben."

Maximilian Vogel
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