Karl Lagerfeld sorgt mit Merkel-Kritik für Aufregung
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Karl Lagerfeld sorgt mit Merkel-Kritik für Aufregung

Karl Lagerfeld sorgt nicht zum ersten Mal für Erstaunen und Unmut in der Öffentlichkeit: Sowohl, was seine Manieren angeht, als auch mit seiner politischen Meinung. Mit seiner Kritik an Bundeskanzlerin Angela Merkel sorgt Karl Lagerfeld jetzt für mächtig Wirbel. Anlass ist die Politik Merkels in der Flüchtlingskrise. Lagerfeld wettert gegen die Kanzlerin... und spricht eine bemerkenswerte Drohung aus!

In einer Ausgabe des französischen Wochenmagazins Le Point erklärte der Modezar, der seit 1952 in Paris lebt, dass er die deutsche Kanzlerin für ihre Flüchtlingspolitik verabscheue. Mit ihrer Entscheidung „eine Million Zuwanderer“ in Deutschland aufzunehmen, habe Merkel der AfD bei den Wahlen im vergangenen Jahr den Weg in den Bundestag geebnet. Nun säßen „100 dieser Neonazis im Parlament“. Der 84-Jährige weiter: „Man muss sich an die Geschichte erinnern, die man in Deutschland hat. Ich verabscheue Frau Merkel, dass sie das vergessen hat.“

Bereits letztes Jahr hatte Lagerfeld in einem TV-Interview gesagt: „Man kann nicht, selbst wenn Jahrzehnte dazwischen liegen, Millionen Juden töten, um danach Millionen ihrer schlimmsten Feinde kommen zu lassen.“ Nun scheint er diese Debatte mit seinen neusten Äußerungen wieder aufflammen lassen zu wollen. Der Modezar drohte in Hinblick auf die Entwicklungen in Deutschland: „Wenn das weitergeht, gebe ich die deutsche Nationalität auf. Ich will nicht Teil dieses Neonazi-Clubs sein.“

Franzose zu werden, kommt für den Modeschöpfer offenbar auch nicht in Frage: Er möge Nationen nicht und fühle sich als Kosmopolit - „und hanseatisch“, wie der in Hamburg geborene Modedesigner ergänzt.

Von der Redaktion

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