Acht Fragen, die ihr euch stellen solltet, bevor ihr eine Katze adoptiert

Acht Fragen, die ihr euch stellen solltet, bevor ihr eine Katze adoptiert

Ihr seid euch noch nicht sicher, ob ihr wirklich eine Katze adoptieren solltet? Dann findet es mit diesen acht Fragen heraus!

Wer träumt nicht von einer süßen kleinen Fellkugel, die einem bei einem gemütlichen Serienabend Gesellschaft leistet? Wenn ihr noch nie eine Katze hattet, aber immer öfter darüber nachdenkt, haben wir hier genau die richtigen Fragen für euch, die euch bei der Entscheidung helfen können.

1. Habt ihr genug Platz für eine Katze?

Eine Katze braucht Platz. Wenn ihr also überlegt, eine Katze oder ein Katzenbaby bei euch aufzunehmen, solltet ihr zunächst einmal überlegen, ob ihr genug Platz dafür habt. Denn nicht nur die Katze braucht Platz zum Leben, ihr braucht auch einen Platz für das Katzenklo, den Kratzbaum, einen Schlafplatz und die Näpfe. Dies nimmt zwar alles nicht viel Platz in Anspruch, doch ihr solltet sicherstellen, dass ihr für alles einen festen Platz findet, der für das Tier geeignet ist.

2. Habt ihr genug Geld?

Eine Katze ist eine mehr oder minder große Kostenquelle. Wenn ihre eine Katze aus einem Tierheim oder einer Auffangstation adoptiert, solltet ihr mindestens mit 130 Euro rechnen, Impfungen eingeschlossen. Wenn ihr eine Rassekatze aus einer Zucht oder aus der Tierhandlung möchtet, kann dies schon deutlich teurer werden (zwischen 400 und 2.000 Euro).

Anschließend muss man das nötige Zubehör kaufen: Kratzbaum, Katzenkorb, Katzenklo, Spielzeug, etc. Hinzu kommen die Kosten für Impfungen, Sterilisation, mögliche Tierarztbesuche bei Krankheiten oder Unfällen.

Zu guter Letzt muss die Katze täglich gesundes Futter bekommen: Der Trockenfuttervorrat sollte euch also niemals ausgehen.

3. Ist eure Wohnsituation sicher für ein Tier?

Ausreichend Platz für das Tier zu haben ist unumgänglich, doch eure Wohnung/euer Haus sollte auch für ein Haustier geeignet sein. Wenn ihr einen Balkon habt, denkt daran, diesen abzusichern, damit euer Kätzchen nicht herunterfällt. Wenn ihr an einer Straße wohnt, trefft alle möglichen Maßnahmen, um einen Unfall zu vermeiden. Schließt die Fenster, denn sie könnten eine Gefahr für die Katze darstellen.

4. Wollt ihr einen Katzenbaby oder eine ausgewachsene Katze adoptieren?

Wenn man eine Katze adoptiert, muss man sich die Frage stellen, ob man lieber ein Baby oder eine ausgewachsene Katze haben möchte. Der Vorteil eines Katzenbabies ist, dass es noch nicht viel erlebt hat und ihr es somit leichter erziehen könnt. Doch seid gewarnt, wenn sie klein sind, sind Katzen nicht ohne: Sie machen überall hin Pipi außer ins Katzenklo, kauen auf allen möglichen Dingen herum oder zerkratzen die Sofalehne.

Wenn ihr euch dafür entscheidet, eine ausgewachsene Katze zu adoptieren, vergesst nicht, dass das Tier schon eine Vergangenheit hat, die bei manchen nicht ganz leicht gewesen sein mag. Vielleicht wurde die Katze ausgesetzt, misshandelt oder nicht so erzogen, wie ihr es euch gewünscht hättet. In jedem Fall solltet ihr wissen, dass es etwas Zeit braucht, bis sich das Tier an euch gewöhnt hat. Natürlich kann es auch sein, dass die Katze von Anfang an absolut liebenswürdig und gut erzogen ist.

5. Habt ihr genug Zeit?

Auch wenn Katzen unabhängige Tiere sind, brauchen sie dennoch etwas zeitliche Zuwendung. Seien es Spiele, Streicheleinheiten, etc. Wenn ihr nie zu Hause seid, kann es passieren, dass sich eure Katze langweilt, depressiv wird oder Dummheiten macht. Daran müsst ihr also unbedingt denken.

6. Wollen alle Mitglieder des Haushalts eine Katze?

Bevor ihr eine Katze aufnehmt, stellt sicher, dass alle Mitglieder eures Haushalts damit einverstanden sind. Egal ob euer Partner oder eure Kinder: Sind sie bereit für ein Haustier? Sind sie womöglich gegen Katzen allergisch? Auch wenn es Hoffnung für Allergiker gibt: Eine Impfung gegen die Tierhaare soll erst in den nächsten Jahren auf den Markt kommen.

Vielleicht habt ihr auch noch andere Tiere. Stellt sicher, dass das Zusammenleben möglich ist. Wenn ihr einen Hund habt, der Katzen hasst, ist es vielleicht keine gute Idee, eine Katze bei euch aufzunehmen, da sonst beide Tiere nur unnötig gestresst wären.

7. Wisst ihr, wo ihr sie unterbringen könnt, wenn ihr im Urlaub seid?

Jedes Jahr werden tausende Tiere ausgesetzt, wenn ihre Besitzer in den Urlaub fahren. Fragt vorher mehrere Personen, ob sie einverstanden sind, sich während ihr im Urlaub seid um die Katze zu kümmern. Eine Katze ist immer noch weniger pflegebedürftig als ein Hund: Es reicht, wenn eure Nachbarn alle ein bis zwei Tage vorbeikommen, das Katzenklo sauber machen, die Näpfe auffüllen und etwas mit eurem Kätzchen spielen.

8. Seid ihr bereit, euch über einen langen Zeitraum um die Katze zu kümmern?

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Eine Katze ist kein altes Kleidungsstück, das man entsorgt, wenn man genug davon hat. Seid euch bewusst darüber, dass Katzen zwischen 15 und 20 Jahre alt werden.

Fällt euch die Entscheidung jetzt leichter?

Lea Pfennig
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