Der "Kitten Act" beendet eine Gräueltat, die 36 Jahre lang öffentlich stattfindet

  • Nach den Experimenten wurden die Katzen eingeschläfert…,
  • …und keiner wusste davon.
  • Maßnahmen, die in einem Labor in der Nähe von Washington in den USA an der Tagesordnung waren
  • Katzen wurden mit Toxoplasmose infiziert und anschließend zu Forschungszwecken untersucht.
  • Manche starben aufgrund der Infektion.

36 Jahre lang führt ein öffentliches Labor Versuche durch, die menschenverachtend und kannibalistisch sind. Jetzt beendet der "Kitten Act" endlich diese Gräueltaten!

3.000 Katzen wurden mit Toxoplasmose infiziert und anschließend in absoluter Unwissenheit der Bevölkerung eingeschläfert und verbrannt. Unvorstellbar, aber wahr: Über 36 Jahre lang hat ein öffentliches Labor in Beltsville, in der Nähe von Washington, zur Untersuchung von Toxoplasmose Tierversuche an Katzen durchgeführt. Bei der Toxoplasmose handelt es sich um eine beim Menschen sehr ansteckende und gefährliche Infektionskrankheit. Die Katzen dienten lediglich als Wirte für diesen Parasiten. Anschließend wurden sie getötet und verbrannt.

Infolge eines neuen Gesetzes, das die wissenschaftlichen Versuche an Katzen und Katzenbabys verbietet, verkündet das Ministerium für Landwirtschaft Anfang April nun endlich das Ende dieser Machenschaften.

Gemeinsam für die Katzen

Dieses ekelerregende Forschungsprogramm findet jedoch nicht im Geheimen statt: Die meisten wussten einfach nur nichts davon. Im Mai 2018 deckt ein Verband den Fall auf und alarmiert den Kongress. Völlig entsetzt, engagieren sich direkt unzählige Menschen für ein Verbot dieser Vorgehen.

Normalerweise "politische Feinde" tun sich Republikaner und Demokraten zum Schutze der Tiere im Kongress zusammen. Mindestens 60 Abgeordnete unterzeichnen den Gesetzentwurf „Kitten Act" mit dem Ziel, die wissenschaftlichen Versuche des Ministeriums für Landwirtschaft an Katzen zu verbieten.

Für die Forschung wird zu unmenschlichen Maßnahmen gegriffen

Über mehr als drei Jahrzehnte gaben die Wissenschaftler des besagten Labors den Katzen und Katzenbabys potentiell mit Toxoplasmose-Parasiten kontaminiertes Futter. Die sogenannten „Gesundheitstests" wurden an den Katzen durchgeführt, da sie zu den wesentlichen Überträgern dieser Parasiten zählen (die meistens in halbgarem Fleisch zu finden sind). Die Toxoplasmose verläuft ohne Symptome, ist jedoch für Schwangere und ihre ungeborenen Kinder äußerst gefährlich; man geht davon aus, dass 40 Millionen Amerikaner Toxoplasmose haben, ohne sich dessen bewusst zu sein.

Die Wissenschaftler sammelten die Ausscheidungen der infizierten Katzen zur Untersuchung und Überprüfung auf Toxoplasmose ein. In den letzten Jahren mussten die Katzen nicht mehr als Fleischtester herhalten, sondern wurden direkt infiziert und untersucht. Manche starben schon an der Infektion. Die Überlebenden wurden nach drei Wochen getötet. Eine Grausamkeit, die einfach nur sprachlos macht, denn diese Katzen waren immun und gesund. Tierärzte bestätigen sogar, dass die Katzen hätten adoptiert werden können, was das Ministerium für Landwirtschaft jedoch bestreitet.

Katzen müssen Katzenfleisch fressen

Im März dieses Jahres veröffentlichte der Verband White Coat Waste Project einen Bericht, der sprachlos macht: Über zehn Jahre bis 2015 kaufte die für diese Experimente verantwortliche Abteilung des Ministeriums für Landwirtschaft aus Ländern wie China, Kolumbien oder dem Vietnam hunderte tote Katzen und Hunde. Anschließend wurde das Fleisch der toten Tiere an die Katzen im Labor verfüttert. Ein Verfahren, das die Katzen zum Kannibalismus zwingt, so empören sich der Verband und die YouTuberin Kitten Lady, die sich für ausgesetzte und misshandelte Katzen einsetzt.

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„Die Steuerzahler sollten den Staat nicht für die Misshandlung von Katzenbabys finanzieren müssen," verkündet der junge republikanische Abgeordnete Matt Gaetz nachdem das Ende dieser Experimente bekanntgegeben wurde. Denn in der Tat wurden die Forschungen von öffentlichen Geldern bezahlt. Der Unterstützer Trumps geht sogar noch weiter und möchte nun auch gegen andere Einrichtungen vorgehen, die Tiere für ihre Experimente einsetzen. Dabei sind zunächst zwei Einrichtungen des US-amerikanischen Kriegsveteranenministeriums anvisiert, die Versuche zum Herzen und Rückenmark an Hunden und Welpen durchführen.

Was die Katzen des Ministeriums für Landwirtschaft betrifft, so wurde seit September 2018 keine von ihnen mehr getötet. Die vierzehn Verbliebenen sind nicht infiziert und sollen adoptiert werden.

Lea Pfennig
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