Die Perserkatze: Ursprung, Charakter, Pflege und Preis

Die Perserkatze: Ursprung, Charakter, Pflege und Preis

Die kräftig gebaute Perserkatze mit ihrem kuschelig weichen, langen Fell ist eine besonders schöne und elegante Katze. OhMyMag verrät euch hier alles, was ihr über diese beliebte Rassekatze wissen solltet, bevor ihr euch eine zulegt.

Ursprung der Perserkatze

Die Perserkatze stammt von der Angora-Katze bzw. der türkischen Angora Katze ab, einer Katze mit weißem, seidenweichem Fell, die ursprünglich im Grenzgebiet zwischen der Türkei und dem Iran beheimatet war. Im 17. Jahrhundert führte der italienische Forschungsreisende Pietro Della Valle diese edle Katze in Europa ein, nachdem sie ihm dort aufgefallen war. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts ging dann die Perserkatze aus einer Kreuzung der Türkischen Angora Katze mit der Europäischen Kurzhaarkatze hervor. Andere Kreuzungen ergaben die verschiedenen Färbungen und Schattierungen der Perserkatze wie zweifarbig, schildpatt, Tabby, usw.

Merkmale der Perserkatze

Die Perserkatze ist an ihrem gedrungenen Körperbau leicht zu erkennen. Sie hat einen massigen Körper, breite Schultern, kurze, stämmige Beine und einen kräftigen Knochenbau. Außer ihrem langen, seidigen Fell und ihrem stämmigen Körperbau zeichnet sich die Perserkatze auch noch durch besonders große, ausdrucksvolle Augen aus.

Charakter der Perserkatze

Die Perserkatze ist bekannt für ihre Gelassenheit und ihren stoischen Charakter. Sie ist ruhig und sanftmütig und döst tagsüber gern vor sich hin. Dabei will sie nicht gestört werden. Wer es dennoch tut, bekommt es mit ihr zu tun. Dann zeigt sie sich von ihrer charakterlichen Seite und gibt ihrer schlechten Laune freien Lauf.

Doch die Perserkatze ist auch verschmust und kann gut um Streicheleinheiten betteln. Dann zeigt sich die stolze Katze anhänglich und anschmiegsam. Fremden gegenüber ist sie dagegen eher zurückhaltend und misstrauisch. Kommen Besucher ins Haus, kann es gut sein, dass sie sich erst einmal versteckt. Mit anderen Tieren, ob Hund oder Katze, verträgt sie sich gut.

Abenteuerlust und Freiheitsdrang sind bei ihr nur wenig ausgeprägt. Auch ist sie kein guter Jäger. Der natürliche Instinkt dafür hat sich, durch verschiedene Kreuzungen bedingt, nach und nach zurückentwickelt. Doch die Perserkatze spielt gern und schätzt es, wenn man sich mit ihr beschäftigt.

Erziehung und Pflege der Perserkatze

Trotz ihrer scheinbaren Ruhe und Gelassenheit, kann die Perserkatze böse werden, wenn man sie neckt und es ihr zu bunt wird. Daher ist mit Kindern Vorsicht geboten! Die Perserkatze ist relativ leicht zu halten und lässt sich auch leicht erziehen. Nur ihre Pflege ist intensiv.

Das lange, seidige Fell der Perserkatze ist sehr pflegeaufwendig. Um nicht zu verfilzen, muss es jeden Tag sorgfältig gebürstet und gekämmt und einmal im Monat gewaschen werden. Ihre schönen Augen tränen gern. Dagegen hilft ein- bis zweimal tägliches Säubern. Außerdem braucht sie eine gesunde, ausgewogen Ernährung, da sie sonst zum Dickwerden neigt.

Preis einer Perserkatze

Die Anschaffung einer Perserkatze ist nicht billig. Es muss mit einem Budget von 900 bis 1,500 Euro für ein Perserkätzchen gerechnet werden. 

• Sophie Kausch