Katzenbabies: 10 Tipps für den perfekten Start im neuen Zuhause

Katzenbabies: 10 Tipps für den perfekten Start im neuen Zuhause

Endlich habt ihr ein kleines Kätzchen adoptiert, und jetzt wollt ihr natürlich alles richtig machen. Mit unseren zehn Tipps könnt ihr eure Katze bei euch zu Hause bestmöglich willkommen heißen.

Ihr habt den Schritt gewagt und eine kleine Katze bei euch aufgenommen. Nachdem ihr euch für einen Namen entschieden habt, müsst ihr ihr helfen, sich in der neuen Umgebung einzufinden und ihr von Anfang an gutes Benehmen beibringen. Hier ist alles, was ihr wissen müsst, um euch und eurer Katze diesen ersten und wichtigen Schritt zu erleichtern.

Das braucht ihr

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1. Lebensraum organisieren

Für den Lebensraum eures Kätzchens ist es wichtig, dass ihr eure Wohnung oder euer Haus etwas an die Bedürfnisse der Katze anpasst. Es muss einen festen Futterplatz, mit Näpfen für Wasser und Futter geben, einen Hygienebereich mit dem Katzenklo, einen Bereich, wo sie sich entspannen kann, zum Beispiel mit einem Korb, Kissen oder Decken und einen Bereich, in dem sie spielen kann, mit Kratzbrett und Spielzeug.

2. Das richtige Futter

Trockenfutter für Babykatzen ist keine Werbefalle: Es hat seinen Sinn und Zweck und ist in den ersten neun Monaten unentbehrlich. Trockenfutter für Katzenbabys enthält all die wichtigen Nährstoffe, die euer Kätzchen braucht, um groß und stark zu werden.

3. Ruhe

Wenn ihr ein Kätzchen bei euch aufnehmt, dürft ihr nicht vergessen, dass es für das Kleine anstrengend und stressig sein kann. Es kommt in eine völlig neue Umgebung, und von einem Moment auf den anderen verändert sich sein ganzes Leben. Wenn möglich, fragt bei der Einrichtung oder der Familie, von der ihr die Katze habt, nach einer Decke oder etwas anderem, das nach der Mama oder anderen vertrauten Katzen riecht. Dieser Geruch kann sie beruhigen, falls sie gestresst ist. Stellt auch die Tragetasche in Reichweite der Katze, damit sie bei Bedarf hineinflüchten kann.

4. Schritt für Schritt - Raum für Raum

Wenn das Kätzchen zu euch nach Hause kommt, gibt es erst einmal viel zu entdecken. Unterstützt es dabei, indem ihr es die Räume nacheinander entdecken lasst, damit es nicht überfordert wird.

5. Der Kratzplatz: ein Muss

Euer Kätzchen wird sich schnell die Krallen wetzen wollen, wenn ihr eure Möbel schützen wollt, kauft ihm je nach Budget eine möglichst große Kratzwand. Sobald eure Katze anfängt, an Stellen zu kratzen, an denen sie es nicht sollte, bringt sie zu der Kratzwand und zeigt ihr, wie sie diese nutzen kann. Daran wird sie sich schnell gewöhnen, und ihr braucht euch keine Sorgen mehr um eure Möbel zu machen.

6. Keine Kuhmilch

Kuhmilch ist für Katzen schwer bekömmlich und für Katzenbabys sogar noch mehr, denn ihr Verdauungssystem ist noch nicht ausgereift. Wenn ihr eurer Katze mit Milch eine Freude machen wollt, dann kauft extra dafür vorgesehene Katzenmilch und gebt sie ihr nur in angemessenen Mengen.

7. Das Katzenklo

Ein Katzenklo mit Deckel eignet sich perfekt, um unangenehme Gerüche fernzuhalten, doch die Tür in dem Deckel kann dem Kätzchen Angst einjagen und es daran hindern, aufs Katzenklo zu gehen. Gewöhnt es zunächst einmal ohne den Deckel an das Katzenklo, dann könnt ihr den Deckel aufsetzen aber vorher die Tür rausnehmen, bis die Katze sich vollständig an das Klo gewöhnt hat. Dann könnt ihr sicher sein, dass sie ihr Geschäft nirgendwo anders mehr erledigen will.

8. Die richtigen Näpfe

Euer Kätzchen ist noch sehr klein und auch noch ziemlich tollpatschig. Es kommt also schon mal, dass es seine Näpfe umwirft. Wählt daher „schwere" Schalen, um solche Missgeschicke zu vermeiden. So hat euer Kätzchen immer Futter und Wasser, und ihr braucht nicht die ganze Zeit hinter ihm her zu putzen.

9. Spielzeug für das Kätzchen

Eine Katze, die sich langweilt, kommt schnell auf dumme Ideen. Wenn es also kein Spielzeug gibt, könnt ihr sicher sein, dass sie irgendwas anderes im Haus findet, um sich zu beschäftigen: Anziehsachen, Schuhe, Toilettenpapier, Pflanzen... Kauft ihr angemessenes Spielzeug (das sie nicht verschlucken kann) oder eine feststehende Spielstation.

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10. Macht euer Haus katzengerecht

Auch wenn euer Haus jetzt alles hat, was eure Katze braucht, gibt es auch noch ein paar Sachen, die gefährlich sein können. Verstaut Kabel, damit sie nicht darauf herumkauen, räumt scharfe Gegenstände oder Gegenstände, die sie verschlucken oder an denen sie ersticken können (Plastik, Bänder, Schnürsenkel,...) weg und schränkt den Zugang zu Fenstern ein.

Und aus aktuellem Anlass sind hier noch einige weitere Tipps, damit ihr eure Katze vor der Hitzewelle schützen könnt.

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Lea Pfennig
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