Mit diesen Tricks wird auch deine Katze zur Schmusekatze!

Mit diesen Tricks wird auch deine Katze zur Schmusekatze!

Falls deine Katze ein bisschen distanziert, scheu oder verängstigt ist und nicht die Nähe sucht, die du gern mit ihr hättest, haben wir hier ein paar gute Ratschläge für dich, wie du doch noch eine Schmusekatze aus ihr machen kannst.

Es gibt Katzen, die sind von Natur aus anhänglich und sehr verschmust. Und es gibt Katzen, die mehr auf Distanz gehen und scheuer, wenn nicht sogar ängstlich sind. Dabei hätten wir doch alle gern eine Schmusekatze, die vor Vergnügen schnurrt, sobald wir sie streicheln, und uns auf Schritt und Tritt folgt. Doch keine Bange! Sollte das bei deiner Katze nicht so sein, haben wir hier fünf gute Tipps für dich, wie du aus deiner Katze doch noch eine Schmusekatze machen kannst.

1. Versuche erst einmal zu verstehen, warum deine Katze keine Schmusekatze ist

Dieser Punkt erübrigt sich, wenn du deine Katze schon als Kätzchen bekommen hast. Doch falls sie schon ausgewachsen war oder du sie aus einem Tierheim hast, kann es schon sein, dass sie verängstigt, scheu und distanziert ist, weil sie – bevor sie zu dir kam – etwas Traumatisierenden erlebt hat.

Vielleicht hatte sie ja ein gesundheitliches Problem, ist nicht mit den anderen Tieren ihrer vorherigen Familie ausgekommen oder wurde grob behandelt, wie es wohl bei dem vieröhrigen Frankenkitten der Fall gewesen ist. Wenn du herausbekommst, warum sie sich von dir distanziert, kannst du sie vielleicht besser verstehen und ihr helfen.

2. Zwinge deine Katze nicht zum Schmusen

Wenn eine Katze keine Lust zum Schmusen oder Kuscheln hat, dann solltest du sie auch nicht dazu zwingen. Warte lieber, bis sie von alleine zu dir kommt und schaffe die besten Voraussetzungen dafür, dass sie dir näherkommt.

Ein ruhiges Plätzchen, eine entspannte Atmosphäre, Gemütlichkeit… Und viel Geduld und Gelassenheit. So fühlt sie sich nicht brüskiert. Solltest du ihre Nähe erzwingen, läufst du nur Gefahr, dass sie dich verletzt, weil sie sich angegriffen fühlt.

3. Mache deiner Katze den Hof

Katzen sind stolze Tiere und lieben es, hofiert zu werden. Sie sind daher sehr empfänglich für kleine Aufmerksamkeiten und liebe Überraschungen, seien es liebe Worte, kleine Geschenke wie neues Spielzeug oder Leckereien.

Ihr mit Aufmerksamkeiten näher zu kommen, baut Vertrauen auf und ermutigt auch sie zu Annäherungen. So kann sie ihre Bezugsperson mit angenehmen Momenten, Vergnügen und Wohlbehagen in Verbindung bringen. Je mehr du dich um sie bemühst, desto näher wird sie dir kommen und dir nicht mehr die kalte Schulter zeigen, wie es manche Katzen so gerne tun.

4. Sei nicht zu streng mit deiner Katze

Sätze wie „Eine Katze kommt mir nie ins Bett!“, „Eine Katze hat bei Tisch nichts zu suchen!“ oder „Meine Katze bekommt nur Kroketten!“ sind gut und schön, um ein Haustier zu erziehen und ihm seinen Platz zuzuweisen. Doch ab und zu solltest du schon eine Ausnahme machen, damit sie sich ein bisschen verwöhnt und so richtig wohl fühlt.

Lass sie von Zeit zu Zeit bei dir schlafen, es hat nämlich einen bestimmte Grund, warum sich deine Katze Nacht für Nacht zu dir ins Bett schleicht, wenn du sie lässt. Nimm dein Kätzchen auch mal auf den Schoß und gib ihr vielleicht auch ein kleines Stückchen Fleisch von deinem Teller. Sie wird für diese kleinen Ausnahmen sehr empfänglich sein und deine Gesellschaft nur umso mehr schätzen.

5. Ziehe deine Katze in dein Leben mit ein

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Damit deine Katze verschmuster werden kann, muss sie sich in dein Leben miteinbezogen fühlen. Nur um dich herum zu sein und gefüttert zu werden, reicht da nicht aus. Lass sie an deinen Beschäftigungen teilhaben.

Rufe sie, wenn du Wäsche faltest oder ein Zimmer aufräumst. Halte immer eine kleine Aufmerksamkeit für sie bereit und hab immer ein nettes Wort für sie, wenn du deine Einkäufe verstaust. Dadurch schaffst du eine positive, vertraute und lebendige Atmosphäre für sie, die sie dazu ermutigt, dir näher zu kommen und sich auch verschmuster zu zeigen.

Sarah Kirsch
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