Angelina Jolie: Darum will sie sich nicht das Sorgerecht mit Brad Pitt teilen
Angelina Jolie: Darum will sie sich nicht das Sorgerecht mit Brad Pitt teilen
Weiterlesen

Angelina Jolie: Darum will sie sich nicht das Sorgerecht mit Brad Pitt teilen

Seit zwei Jahren sind Angelina Jolie und Brad Pitt jetzt schon geschieden. Nach mehreren Wendungen in ihrer Trennung haben sich die beiden Schauspieler endlich auf eine Art Waffenstillstand zugunsten der Kinder geeinigt.

Im September 2016 lassen Brangelina die Bombe platzen: Sie beenden ihre Ehe. Nach zehn gemeinsamen Jahren, sechs Kindern und einem gemeinsamen Business beschließen die beiden amerikanischen Kinogrößen, sich scheiden zu lassen. Probleme sind dabei vorprogrammiert. Doch 2018 einigen sich die beiden im Sorgerechtsstreit um ihre Kinder: Angelina Jolie bekommt das alleinige Sorgerecht.

Kein gemeinsames Sorgerecht für Brad Pitt

Das amerikanische Magazin The Blast berichtet, der Schauspieler habe kein Anrecht auf das gemeinsame Sorgerecht für die sechs Kinder des Paars. Die Schauspielerin habe weiterhin das alleinige Sorgerecht für Maddox (18 Jahre), Pax (15 Jahre), Zahara (14 Jahre), Shiloh (13 Jahre) und die Zwillinge Knox und Vivienne (11 Jahre), auch wenn die Kinder manchmal in Brads Obhut sind.

Eine Quelle berichtet gegenüber Hollywood Life, dass Angelina daran auch nichts ändern möchte: "Sie möchte Brad Pitt nicht das gemeinsame Sorgerecht anbieten". Nach der Trennung von dem "Fight Club"-Schauspieler fiel es Angelina sehr schwer, wieder auf die Beine zu kommen. Viele Nahestehende der Familie behaupteten sogar, ihre Rolle als Familienmutter sei zu viel für sie. Doch die Gerüchte um Brad Pitts Alkoholproblem überzeugen letztendlich die amerikanischen Richter.

Das Alkoholproblem des Schauspielers

Bisher hat Brad Pitt noch kaum Stellung dazu genommen, bis er im vergangen September schließlich zu den Anonymen Alkoholikern geht. "Wenn eine Familie auseinanderbricht, ist es meist ein sehr traumatisches Erlebnis, das einen ordentlich wachrütteln kann. Ich habe mir meine eigenen Fehler und das, was ich verbessern könnte, bewusst gemacht. Denn ich will so einfach nicht weitermachen", erklärt er in einem Interview mit NPR.

"Ich habe mich in dem Umfeld wohl gefühlt, man verurteilt die anderen und auch sich selbst nicht. Tatsächlich ist es ziemlich befreiend über seine schlimmste Seite zu sprechen", gesteht er gegenüber der New York Times.

Die Unterstützung der Anonymen Alkoholiker könnte sich positiv auf den Anspruch auf ein gemeinsames Sorgerecht für den Vater auswirken. Eine Tatsache, die Angelina Jolie gar nicht gefällt, "zumindest will sie nicht die richterliche Anordnung dazu bekommen" wie eine Quelle gegenüber Hollywood Life erklärt.

Von Simone Haug

Keine Verbindung
Bitte Einstellungen prüfen