Mutter wird Pädophilie vorgeworfen, weil sie vierjährigen Sohn noch stillt

Trotz heftiger Kritik setzt sich eine Mutter und Fotografin mit sehr speziellen Schnappschüssen für langfristiges Stillen ein.

Die ursprünglich aus Venezuela stammende und in Wales wohnhafte 31-jährige Fotografin Yakaly Di Roma dokumentiert regelmäßig ihr Familienleben auf ihrer Instagram-Seite. Auch intime Momente wie das Stillen ihrer beiden Söhne. Doch sie stillt nicht nur ihren neugeborenen Sohn River, sondern auch ihren vierjährigen autistischen Sohn Hans. Sie betrachtet sich mit ihren Fotoshootings als eine Art Stillverfechterin und setzt sich für langfristiges Stillen ein.

Die junge Mutter beteuert, dass es ihren autistischen Sohn Hans beruhigt und tröstet, wenn sie ihm die Brust gibt, und ihr hilft, eine ganz spezielle Verbindung mit ihren Kindern aufrecht zu erhalten. „Stillen ist etwas ganz Besonderes“, erklärt Yakaly. „Es baut eine unzerstörbare Verbindung zwischen mir und meinen Kindern auf und schafft Momente, die nur uns allein gehören. Es ist das Natürlichste auf der Welt. Es sollte normalisiert und sogar zelebriert werden. Es ist nicht einfach. Es ist oft mühsam, anstrengend, kann schmerzhaft sein, aber es ist der Mühe wert“, fügt sie noch hinzu.

Der inzwischen vierjährige Hans bekommt eine ausgewogene Ernährung, doch zusätzlich zweimal täglich die Brust, einmal vor der Schule und einmal vor dem Schlafengehen.

Reaktionen und Kommentare

Während Yakaly von ihrem Ehemann Christian O'Reilly bedingungslos unterstützt wird, erntet sie heftige Kritik und gehässige Kommentare für ihre Stillbilder im Netz. „Mir wurde schon gesagt, ich würde Kinderpornographie betreiben, weil es ekelhaft und schlimm sei, ein Kind im Alter meines Sohnes zu stillen“, gesteht Yakaly betroffen ein. „Die meisten Leute sind cool und finden glücklicherweise nichts dabei. Doch einige stören sich wirklich daran, feinden mich an und beschimpfen mich…“

Forschung: Zu langes Schlafen ruiniert wichtigen Vorgang im Körper
Auch interessant
Forschung: Zu langes Schlafen ruiniert wichtigen Vorgang im Körper

Bis jetzt denkt Yakaly noch nicht daran, ihren älteren Sohn zu entwöhnen. Da er an Autismus leidet, möchte sie ihm diese Nähe so lange wie möglich gewähren. Doch ihren neugeborenen Sohn möchte sie höchstens bis zum Alter von zwei Jahren stillen.

Von der Redaktion
Weiterlesen
Keine Verbindung
Bitte Einstellungen prüfen