Unisex-Kosmetik: Warum brauchen wir Kosmetik für beide Geschlechter?

Schnell mal die Creme von der Freundin ausleihen? Das sollten sich manche Männer noch einmal überlegen. Denn in manchen Fällen lohnt es sich, in eigene Pflegeprodukte zu investieren.

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Frauen teilen gerne alles mit ihrem Liebsten – bis auf ihre Kosmetikprodukte. Mittlerweile greifen aber immer mehr Männer zu pflegenden Produkten, egal ob Tagescreme, Gesichtsreinigung oder das teure Serum. Doch dafür extra Männerpflegeprodukte kaufen? Das kommt für die meisten nicht infrage. Dennoch könnte sich das in manchen Fällen lohnen.

Frauen- und Männerhaut unterscheidet sich

Unisexprodukte sind praktisch, keine Frage. Sie sparen Platz im Bad und im Kulturbeutel und überzeugen vor allem durch ihre angenehm neutralen Düfte sowie die einfache Anwendung. Sie eignen sich aber vor allem für normale Hauttypen, also nicht für solche, die zu starker Trockenheit oder Talgproduktion neigen.

Doch genau darin unterscheidet sich die Haut bei Frauen und Männern. Sie ist bei Frauen viel dehnbarer und neigt dadurch schneller zur Erschlaffung. Außerdem ist sie empfindlicher als Männerhaut und tendiert zu Trockenheit.

Im Gegensatz dazu ist die männliche Haut zwar robuster, neigt aber zu einer verstärkten Talgproduktion, wodurch es zu einer eher fettigen und großporigen T-Zone kommt. Der Grund dafür ist die hormonell gesteuerte Talgdrüsenaktivität, die von den männlichen Sexualhormonen ausgeht. Diese fördern die Talgproduktion, während das weibliche Hormon Östrogen diese hemmt.

Auf den Hauttyp kommt es an

Deswegen ist es bei der Gesichts- und Körperpflege besonders wichtig, auf den Hauttyp zu achten. Unisexprodukte können eine Option sein, nicht aber, wenn die Hautmerkmale sehr stark ausgeprägt sind.