Krankheit X: WHO warnt vor einer noch unbekannten Pandemie
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Krankheit X: WHO warnt vor einer noch unbekannten Pandemie

Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnen vor einem neuen Erreger, der eine globale Pandemie auslösen könnte, eine mit der Ebola-Krise von 2014 vergleichbare tödliche Krankheit. Im Video erfährst du mehr über diese mysteriöse Krankheit.

Die Warnliste der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wurde aktualisiert. Zu den bisher bekannten tödlichen Krankheitserregern kam ein neunter Erreger mit auf die Liste, der die Menschheit bedrohen könnte. Die noch unbekannte Krankheit wurde als Krankheit X bezeichnet und neben bereits bekannten Krankheiten wie Ebola und SARS gelistet, die ein pandemisches Risiko für die Menschheit darstellen und gegen die es bisher keine oder nur unzureichende Maßnahmen gibt.

Die wachsende Ungewissheit

Was den Erreger der ‘Krankheit X’ von anderen Krankheitserregern auf der Liste unterscheidet, ist die Tatsache, dass er noch unbekannt ist. „Das X steht hier für unerwartet“, erklärt Dr. Anthony Fauci, der Leiter des US-amerikanischen Forschungszentrums für Infektionskrankheiten, Autoimmunkrankheiten und Allergien, NIAID (National Institute of Allergy and Infection Diseases). Tatsächlich befürchten die Experten, die unerwartete Krankheit könne jederzeit ausbrechen und empfehlen dringend, darauf vorbereitet zu sein, um im Notfall schnell reagieren zu können.

Mögliche Ursachen

Über die möglichen Ursachen der Krankheit und deren Ausbruch ist nichts bekannt. Experten nach könnte sie sowohl eine organische als auch eine synthetische Ursache haben. Andere pandemische Erreger auf der Liste wie Ebola sind organischen Ursprungs. Sie sind mutiert und wurden vom Tier auf den Menschen übertragen. Doch die Experten befürchten, dass die Krankheit X auch eine vom Menschen kreierte Ursache haben könnte, entweder im Labor kreierte künstliche Viren oder – was noch erschreckender wäre – von Terroristen oder radikalen Gruppen missbrauchte biologische Waffen.

Der Preis des Fortschritts

Durch die fortschreitende Globalisierung und einen boomenden Reisesektor ist die Menschheit immer größeren Risiken ausgesetzt. Handelsreisende und Touristen können jederzeit einen Virus von irgendwoher einschleppen und durch intensive und beschleunigte Kontakte in Windeseile weiterverbreiten. Natürlich ist es nicht einfach, sich auf eine Krankheit vorzubereiten, die noch nicht einmal bekannt ist. Doch wir müssen im Notfall darauf vorbereitet sein, möglichst schnell reagieren und zurückschlagen zu können. „Im Falle des Ebola-Ausbruchs haben wir vier Monate gebraucht, um die Krankheit in den Griff zu bekommen“, sagt Professor Marion Koopman, die Leiterin des Erasmus MC's Department of Viroscience. „Das muss sich ändern. Um für den Fall der Fälle gewappnet zu sein, sind eine strenge Gesundheitsüberwachung und Vorsorge durch Erweiterung der Kapazitäten lokaler Gesundheitssysteme und Infrastrukturen unentbehrlich.“

Von der Redaktion

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