Positive Energie: Wie Greta Thunburg ihre Krankheit in eine "Superkraft" verwandelt

Positive Energie: Wie Greta Thunburg ihre Krankheit in eine "Superkraft" verwandelt

Die junge Schwedin Greta Thunberg, die mit ihrem Kampf für den Umweltschutz Aufsehen erregt, hat das Asperger-Syndrom. Eine Krankheit, die sie wie eine „Superkraft" beim Besuch der französischen Nationalversammlung unterstützt.

Innerhalb weniger Monate hat sich Greta Thunberg aufgrund ihres enormen Einsatzes für die Umwelt einen Namen gemacht. Die junge schwedische Umweltschützerin wird bereits für den Friedensnobelpreis nominiert und leidet am Asperger-Syndrom. Ein unanfechtbares Mittel bei ihrem Kampf für den Umweltschutz, wie der Figaro schreibt.

Ein junges Mädchen im Mittelpunkt der Kontroverse

Als es Greta Thunberg in Paris erlaubt wird, an der offenen Fragerunde der Regierung teilzunehmen, rufen die französischen Abgeordneten zum Boykott auf. „Ich respektiere die Gedankenfreiheit..., aber zählt nicht auf mich, wenn es darum geht, einer Prophetin in kurzen Hosen zuzujubeln", schreibt ein Abgeordneter der Republikaner auf Twitter.

Heftige Kritik an dem Treffen mit dem jungen Mädchen, das am 7. Juni 2019 von Amnesty International die höchste Auszeichnung als Friedensbotschafterin erhält.

Ein endloser Kampf gegen Diskriminierung 

Als Greta Thunberg 11 Jahre alt ist, wird bei ihr das Asperger-Syndrom diagnostiziert, auf ihrem Instagram-Account schreibt sie dazu: „Nein, Autismus ist kein ‚Geschenk‘", „für die meisten bedeutet es einen endlosen Kampf mit Schulen, Arbeitsplätzen und Mobbing. Doch unter den richtigen Umständen, mit dem richtigen Urteilsvermögen KANN es eine Superkraft sein."

Darüber hinaus erinnert die Jugendliche mit Optimismus und wider all ihre Kritiker: „Unsere Gesellschaft muss sich verändern, und wir brauchen Leute, die über den Tellerrand hinausschauen. Wir müssen anfangen, gegenseitig aufeinander achtzugeben. Und unsere Unterschiede zu akzeptieren."

Viele Unterstützer für Greta 

Zum Glück stehen andere Abgeordnete voll und ganz hinter Greta Thunberg, wie auch die ehemalige Ministerin Nathalie Loiseau: „Diese Abgeordneten werfen ein solch schlechtes Licht auf die demokratische Debatte und den Respekt bürgerlichen Engagements!"

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Und der französische Staatssekretär erklärt: „Man könnte meinen, für manche sei Jugend ein disqualifizierender Faktor, wenn es um das Recht auf Äußerung geht..." Wenn ihr wissen wollt, was Greta Thunberg zu sagen hat, schaut euch das Video zu diesem Artikel an.

Lea Pfennig
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