Lidl: Kundin entdeckt Giftspinne zwischen den Bananen. Ihre Reaktion geht um die Welt

Lidl: Kundin entdeckt Giftspinne zwischen den Bananen. Ihre Reaktion geht um die Welt

In einer Schweizer Lidl-Filiale plumpste plötzlich eine Spinne aus den Bananen. Eine Kundin reagierte daraufhin reflexartig. 

Ungewöhnlicher Einsatz für die Feuerwehr Baar: Eine Giftspinne war in einer Lidl-Filale aus dem Bananenkarton gefallen. Eine Kundin hatte Bananen herausgenommen, als die Spinne herausgefallen sei. „Die Spinne wurde von der Kundin reflexartig getötet“, heißt es dazu im Bericht der Baarer Feuerwehr. Ein Fußtritt, und aus.

Hochgiftige Spinne aus Südamerika 

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Da es sich bei Bananenspinnen um hochgiftige Tiere handelt, wurde vor Ort direkt eine Spezialistin für Exotentiere zu Rate gezogen. Diese bestätigte: Die Spinnen mit dem lateinischen Namen Phoneutria können dem Menschen durchaus gefährlich werden: Ihre Bisse können Herzrasen, Atemnot, Muskelkrämpfe oder Übelkeit auslösen. Im schlimmsten Falle kann der Biss dieser Spinne sogar zum Tod führen. 

Feuerwehr fand keine weiteren Exemplare 

Einsatzleiter Kurt Stocker erklärt: „Wir wurden aufgeboten, um sicherzustellen, dass sich keine weiteren dieser giftigen Tiere in den Schachteln befinden.“ Nachdem die Angestellten der Lidl-Filiale alle weiteren Bananenkisten sofort ins Lager verfrachtet und mit Folien bedeckt hatten, wurden sie von den Feuerwehrmännern nach weiteren Exemplaren untersucht. Glücklicherweise erfolglos. Anschließend konnten die Bananen wieder zum Verkauf freigegeben werden. Feuerwehrkommandant Roger Widmer resümiert: „Ich habe immer gedacht, ich hätte nach 31 Jahren schon das ganze Einsatzspektrum kennen gelernt.“ Dieser Einsatz habe ihn jedoch eines Besseren belehrt.

Fred Eilig
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