Lidl verkauft Kunden für dumm und kassiert sofort einen Shitstorm!

Lidl verkauft Kunden für dumm und kassiert sofort einen Shitstorm!

Wie viel Spaß darf sein, wenn eines der größten deutschen Lebensmittelunternehmen auf seinem Facebook-Account eine bestimmte Gruppe an Menschen durch den Kakao zieht? Lidl muss sich diese Frage nun stellen, nachdem sich manche seiner Kunden massiv beschwert haben.

Es gibt ein neues Lidl-Gate: Nach sexistischen Angeboten zum Muttertaggefährlichen Giftspinnen in Bananen und zensierten Kreuzen auf griechischen Gebäuden treten die Neckersulmer nun in das nächste Fettnäpfchen.

Unsensibles Community Management bei Facebook

Auch interessant
Dein Sternzeichen verrät, welchem Charakter aus Grey's Anatomy du entsprichst

Vor knapp 30 Jahren nannten Eltern ihre Kinder gerne Kevin, was dem Ruf des Namens nicht unbedingt gut tat. Ausschlaggebend dafür war auch der der Film Kevin allein zuhaus, der jedes Jahr an Weihnachten noch gezeigt wird. Ein Lehrer sagte in einer Studie 2009 sogar: „Kevin ist kein Name, sondern eine Diagnose.“ Aus dem schlechten Image entwickelte sich der legendäre Kevin-Witz, den nun auch Lidl aus der Schublade holt. Auf seiner offiziellen Facebook-Seite teilte das Unternehmen ein Foto von einer Flasche Eistee und schrieb einen Kevin-Witz darunter: „Wow, dieses Gemüse riecht nach Eistee!“. In der Vergangenheit wurden bereits andere als lächerlich geltende Vornamen wie Horst oder Uschi durch den Kakao gezogen.

Kunden finden es gar nicht lustig

Der Spaß kam bei den Lidl-Facebook-Fans weniger gut an und das nicht nur bei Kevins. Der Witz unterstellt nämlich, dass ein Junge mit dem Vornamen Kevin keine Zitronen erkennt. Eine Nutzerin ruft sogar zum Boykott von Lidl auf, indem sie einen Freund markiert und schreibt: „Ab sofort würde ich den Laden ignorieren.“ 

Carina Levent
Weiterlesen
Keine Verbindung
Bitte Einstellungen prüfen