"Cuffing Season": Warum Singles gemeinsam überwintern

Wenn im Winter keine romantische Komödie mehr über die Einsamkeit hinweghilft, ist es Zeit für einen Partner zum Kuscheln. Wir verraten euch, warum die "Cuffing Season" so beliebt, aber auch gefährlich ist.

Wenn draußen die Temperaturen sinken und die Tage kürzer werden, ist wieder "Cuffing Season". Wer diesen Dating-Trend nicht kennt, ist entweder ein echter Winterfan oder schon seit langem in einer Beziehung. Singles hingegen werden sich ihres Alleinseins in dieser Zeit oft besonders bewusst und suchen sich gerne jemanden, mit dem sie "überwintern" können.

Singles ketten sich aneinander

Der Begriff "Cuffing Season" kommt aus den USA und bedeutet so viel wie "Zeit, Handschellen anzulegen". Dann sind selbst eingefleischte Singles dazu bereit, sich an jemanden zu ketten. Verdenken kann man es ihnen nicht, denn wer will schon an den Feiertagen allein sein?

Auch Wissenschaftler bestätigen, dass das Einsamkeitsgefühl und damit das Bedürfnis nach physischer und psychologischer Wärme an kalten und dunklen Tagen wächst. Genauso wie die Zahlen der Neuanmeldungen auf Dating-Plattformen wie Tinder. Das "Cuffing"-Modell klingt daher eigentlich ganz schön, ist es aber nicht immer.

Plötzlich meldet sich der Ex

Denn für viele folgt bei der ersten Frühlingssonne das böse Erwachen, sich auf jemanden eingelassen zu haben, den man bei Tageslicht vielleicht doch nicht so toll findet und die Entscheidung, als Single in den Frühling zu starten. Wer also nach einer festen Beziehung aus war, bleibt oft mit einem gebrochenen Herzen zurück.

Die "Cuffing Season" ist außerdem die Zeit, in der Ex-Partner plötzlich aus der Versenkung auftauchen und sich an die schönen, aber vergangenen Zeiten erinnern. Hier muss man – egal wie hoch der Kuscheldrang ist – auf die Notbremse drücken, sich an seine eigenen Werte erinnern und vielleicht doch lieber mit einem Stoffteddy durch den Winter kommen.

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