„Stashing“: Ein fieser Dating-Trend

„Stashing“: Ein fieser Dating-Trend

Ein altbekanntes Phänomen hat nun endlich einen Namen: Das „Stashing“ stellt einen wirklich fiesen Trend beim Daten dar, der auch anhand des Verhaltens deines Partners in den sozialen Netzwerken entlarvt werden kann.  

Nach dem Ghosting, dem Mosting, dem Gaslighting und dem Negging gibt es einen neuen fiesen Dating-Trend. Wenn ihr den Eindruck habt, dass euer Schatz nicht so richtig zu euch steht, seid ihr vielleicht ein Stashing-Opfer. „Stashing“ lässt sich auf Deutsch mit „verstecken“ übersetzen. Übertragen auf eine Beziehung heißt das also, dass der eine Partner den anderen vor der Öffentlichkeit geheim hält, ihn weder Familie noch Freunden vorstellt. Wenn ihr mit eurem Freund auch nach drei Monaten immer noch nichts außerhalb der Wohnung unternommen habt und niemanden aus seinem Bekanntenkreis kennengelernt habt, dann solltet ihr euch vielleicht ein paar Fragen stellen.

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Wie äußert sich das Stashing?

Einige betreiben Stashing, um ihre Beziehung vor Klatsch und Tratsch zu schützen oder auch, weil sie es einfach langsam angehen lassen wollen. Stashing äußert sich durch folgende Verhaltensweisen: In den sozialen Netzwerken macht euer Partner eure Verbindung nicht öffentlich. Er löscht deine Fotos von seinem Handy. Und natürlich dürft ihr auch mit eurem Account keine Bilder von euch beiden posten. Er ist so diskret, dass ihr das Gefühl habt, er würde sich eigentlich gar nicht für eure Beziehung interessieren. Wenn ihr damit kein Problem habt, umso besser. Aber wenn ihr unter seinem Verhalten leidet, dann redet mit ihm darüber. Ihr erwartet vielleicht einfach mehr als eine nette kleine Affäre.

Man glaubt, es liegt an einem selbst 

Das Stashing entwickelt sich oft langsam. Man merkt es nicht sofort, denn die entsprechende Person ist häufig manipulativ und hat sich gute Argumente zurechtgelegt. So glaubt der „versteckte“ Partner, es läge an ihm und er wäre nicht gut genug. Aber je mehr ihr nach Aufmerksamkeit sucht, weil ihr euch vernachlässigt fühlt – desto weniger wird sich der andere auf euch einlassen. Ein echter Teufelskreis also. Entscheidet selbst, ob ihr das mitmachen wollt...

• Sophie Kausch
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