Test: Bist du sexsüchtig?

Ein gesundes Sexleben zu haben ist eine tolle Sache. Aber wie merkst du, ob du nicht vielleicht sexsüchtig bist? Bei welchen Anzeichen ist es besser, ärztliche Hilfe zu suchen?

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Als Sexsucht wird eine mangelnde Selbstkontrolle über sexuelle Gedanken, Gelüste und Impulse verstanden. Während sexuelle Erregung ganz natürlich sind, wird von Sexsucht gesprochen, wenn es sich um ein exzessives Verhalten handelt, das dein Leben sehr negativ beeinflussen kann.

Laut dem Diagnostischen und statistischen Leitfaden psychischer Störungen (DSM-5) stellt Sex keine diagnosefähige Verfassung dar. Nach neueren Forschungen kann exzessives Sexualverhalten allerdings einem chemischen Suchtverhalten gleichgesetzt werden.

Zwanghafte Befriedigung

Sexsüchtige Personen können ein zwanghaftes Bedürfnis verspüren, sexuell befriedigt zu werden. Dieses Verlangen beeinträchtigt oft ihre Fähigkeit, ein normales Leben zu führen. Sexsucht kann sich durch verschiedene Zwänge ausdrücken:

  • Geschlechtsverkehr
  • Prostitution
  • Konsum von Pornographie
  • Masturbieren
  • Exhibitionismus oder Voyeurismus

Sexsüchtige unterbrechen ihre alltäglichen Beschäftigungen häufig für einen Geschlechtsverkehr. Gewöhnlich können sie ihr Verlangen nicht kontrollieren, selbst wenn sie ein hohes Risiko eingehen.

Anzeichen von Sexsucht

Es ist nicht bedenklich, Zeit mit mehreren Sexpartner:innen zu verbringen. Denkt eine Person allerdings ständig über Sex nach, kann dies ein Zeichen von Sexsucht sein.

Auf Sex fixiert

Sexsüchtige sind derart auf Sex fixiert, dass ihr ganzes Leben dadurch beeinträchtigt wird. Sie können sich deshalb manipulativ benehmen und Schwierigkeiten im Umgang mit anderen Menschen haben. Mag beispielsweise eine sexsüchtige Person Frauen, werden diese dann nur noch als potentielles Sexobjekt betrachtet. Das kann sogar zu Belästigung in der Öffentlichkeit führen. Exzessives oder öffentliches Masturbieren kann auch ein Zeichen von Sexsucht sein.