Wegen Überlastung: Verdächtiger nach Babymord aus U-Haft entlassen

Wegen Überlastung: Verdächtiger nach Babymord aus U-Haft entlassen

Er soll ein Baby ermordet haben, doch nun wird er aus der Untersuchungshaft entlassen. Wie kann es zu so einer Entscheidung kommen?

Der Mord an einem Baby ist wohl das grausamste, das Menschen tun können. Für die Eltern ist es ein Drama, das sie nur schwer überwinden können. Wie es der Mutter dieses kleinen Babys geht, kann man nur erahnen.

Mord an Baby

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In Gedenken an den verstorbenen Vater ihres Kindes lässt sie sich etwas Besonderes einfallen

Das kleine Mädchen ist erst zwei Monate alt, als es einfach vom Balkon geworfen wird. Sie ist sofort tot, Rettungskräfte können nichts mehr tun. Heute erinnert eine Blutspur an die Tat. Der Verdächtige ist der eigene Vater des Babys! Er soll in der Tatnacht auch noch andere Personen mit einem Messer verletzt haben. Die Polizei nimmt den 35-Jährigen fest, berichtet focus.de.

Aus U-Haft entlassen

Doch das Landgericht Frankenthal ist überlastet: Der Kindesmörder sitzt lange in U-Haft, weil sein Fall nicht bearbeitet wird. Jetzt wird er aus der Haft entlassen, laut derzeitigem Informationsstand sei sie nicht nötig. Zu den Gerichtsterminen muss der Mörder erscheinen, doch was wohl in der Zwischenzeit noch passieren kann? Und wie es den Menschen damit geht, denen er das Kind, die Enkelin, die Patentochter genommen hat?

• Birgit Meier
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